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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REDEMPTION

REDEMPTION

SNOWFALL ON JUDGEMENT DAY (70:31 min.)

INSIDE OUT / EMI
Ursprünglich ’just for fun’ von Bandkopf Nicolas van Dyk zum Ausleben seiner Prog-Leidenschaft gegründet und von befreundeten oder angefragten musikalischen Könnern ausstaffiert, rücken Redemption mittlerweile bereits mit ihrem vierten Longplayer und einem eingespielten Stamm-Team heran, zu dem einmal mehr Fates Warning-Göttersänger Ray Alder, Klampfer Bernie Versailles (u.a. Agent Steel) und Prymary-Trommler Chris Quirarte gehören. Redemption halten im Rahmen des prall gefüllten 10-Trackers erneut die Balance zwischen Prog-Abfahrten und einnehmenden Melodien in atemberaubender Weise und sind damit in etwa das fehlende Bindeglied zwischen Fates Warning und Dream Theater, deren Frontmann James LaBrie sich bei „Another Day Dies“ übrigens zum Duett einfindet. Mikro-Koryphäe Alder tritt im Verlauf von „Snowfall On Judgement Day“ abermals den Beweis an, dass er ein absolut begnadeter, ungemein ausdrucksstarker Sänger ist (und zusammen mit Gildenlöw und Graves die Speerspitze der progmetallischen Szene bildet), der sich perfekt in die Kompositionen einzufinden weiß, so dass er bei Redemption mitunter andere Facetten und Akzentuierungen aufblitzen lässt als bei seiner Hauptband, was die Größe seiner Fähigkeiten nur noch unterstreicht. Gerade im Bereich der Arrangements glänzt allerdings das komplette Team; macht man sich nur mal die Mühe den Kompositionen unter dem Kopfhörer zu folgen, offenbaren sich die diversen Bestandteile und produktionstechnischen Feinheiten. So werden z.B. vordergründig treibende Riffs beim Opener „Peel“ mit hintergründigen Keyboard-Spielereien vortrefflich ergänzt und mit unauffälligen, aber wirkungsvollen zweiten Gitarrenlinien schattiert. Wer exzellenten, durchdachten, gefühl- und stimmungsvollen Prog Metal hören will, muss hier definitiv zugreifen. Highlights: der gesamte Silberling. Anspieltipp: das eingängige Album-Highlight „Walls“. http://www.redemptionweb.com
9/10 - CL


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