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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REECE

REECE

UNIVERSAL LANGUAGE (49:34 min.)

METAL HEAVEN / SOULFOOD
David Reece, ehemaliger Sänger bei Accept und den göttlichen Bangalore Choir, Shouter bei den wiederbelebten Gypsy Rose und jetzt Solist. Unterstützt vom deutschen Ausnahmegitarristen Andy Susemihl, Bassist Jochen Fünders (Gründungsmitglied von Holy Moses, Darxon) und dem allseits bekannten Drummer Stefan Schwarzmann (Running Wild, U.D.O., X-Wild, Accept, Skew Siskin, Helloween und zur Zeit bei Krokus), hämmerte der Ami mit Wohnsitz in Dormagen ein zeitloses Melodic-Rock-Werk ein, das zwar ganz am Anfang mit den beiden Tracks "Before I Die" (schwacher Opener) und "All The Way" unspektakulär seinen Weg findet, aber schon mit "Flying Close To Close To The Flame" den Hörer eines besseren belehrt. Da David es schafft mit jedem weiteren Song eine kontinuierliche Steigerung aufzubauen, avanciert "Universal Language" zum Super-Album, das dem Genre mehr als gerecht wird. David hat sowieso eine dieser charaktervollen, markanten Stimmen, die an sich schon hörenswert sind, auch wenn der Track nicht ganz so klasse ist. Um noch mal auf die Songs zu kommen, "Fantasy Man" dürfte der Nummer 1 Hit sein, natürlich mit Poser-Ohrwurm-Refrain. Der melancholische Stampfer "I`ll Remember You" irritiert zwar erst mit den anfänglichen Vocals von Skid Row`s "Monkey Business" (Vorsicht Herr Reece, so was wird hier geahndet!!!), explodiert dann aber als Jetzt-Schon-Klassiker. "The River" schlägt fast in die gleiche Kerbe, ist nur etwas derber; "Rescue Me", ein weiterer Chartbreaker mit wechselnden Tempi. Auf "Once In A Lifetime" entdeckt David seine vollkommene, balladeske und harmonische Seite, die er ganz trocken und ernsthaft ins Melancholische zieht. Mit "We Were Alive" schüttelt der Mann mal eben den dritten Radio-Futter-Track aus dem Ärmel. Eine Hymne mit voller Hoffnung im Sound, "Flesh And Blood", bahnt sich ihren Weg in die Herzen des Hörer. Die Ballade "Queen Of My Dreams", erfüllt nicht nur alle Klischees, sondern kann sich bei all der Konkurrenz mit absoluter Leichtigkeit beweisen. Ich werde solche Lieder immer bevorzugen. Den Abgang macht "Yellow", ein rauer Rocker, der auch aus der Feder von Michael Voss und seiner Band Casanova stammen könnte. Herrlich.
9,5/10 - SBk


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