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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIND KEY

MIND KEY

PULSE FOR A GRAVEHEART (58:33 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Frontiers Records ist ja allseits bekannt für ihre Releases im Melodic-Sektor jeglicher Couleur. Und wenn das italienische Label mal Ausschau nach anderen Genres hält, ist der Zugriff gleich dem Griff in den Topf mit Gold. Diesmal wurden die Jungs sogar in ihrer Heimat fündig (will heißen im Jahr 2004, als das erste Werk erschien) und angelten sich eine herrlich geile Progressive-Rock-Combo mit einem Sänger, der Jorn Lande ersetzen könnte und einem Konzept, das den Song in den Vordergrund stellt, und das eigentlich immer. Mind Key wäre natürlich keine progressive Band, wenn es nicht die ein oder andere technische Eskapade geben würde. Deshalb haben die Jungs einen Weg gefunden auf ihrem zweiten Longplayer, samt neuem Fronter (Marco Basile ging kurz nach dem ersten Werk "Journey Of A Rough Diamond" und wurde durch Elio Fierro, jr. ersetzt) und diversen Gästen, einige Stücke mit eleganter Überlänge zu komponieren. "Now Until Forever", knapp über neun Minuten lang und mit Reb Beach (Winger, Whitesnake) an der Klampfe, den eingestreuten Archiv-Nachrichten und dem brachialen Tempo ohne in Hektik zu geraten, erinnert an die großartigen, politischen Statements von Queensryche, gemischt mit einer Portion alten Dream Theater. "Ventotene (The Island)" sorgt nach furiosen Songs auf instrumentaler Ebene für etwas Ruhe im Programm. "Citizen Of Greed", das auch alternative Sounds enthält, beschert uns Derek Sherinian (ex-Dream Theater, Billy Idol) mit einem durchdringendem Solo. Diese düstere Variante steht der Band richtig gut. Ein weiterer, nicht ganz unbekannter Musiker und Sänger stand für den Track "Graveheart zur Verfügung. Tom Englund von Evergrey. Natürlich ist dieser Song folglich auf dunklen Pfaden zu Hause. Der letzte Track, "A New Generation", braucht zwar eine balladeske, etwas zu lange Phase, wird aber im Verlauf zur Power-Ballade, die zwar nicht golden ist, aber den Song aus der Mittelmäßigkeit rettet. Eigentlich sind der Opener "Sunset Highway" und der zweite Beitrag, "The Seventh Seal", mit dem Göttergesang die beiden Aushängeschilder der Band. Melodic-Prog-Rock zum Einfühlen.
8,5/10 - SBk


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