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ALLE REVIEWS :: Index: 'W' :: WINTER CRESCE ....

WINTER CRESCENT

BATTLE OF EGOS (34:19 min.)

EIGENPRODUKTION / GRIECHENLAND-IMPORT
Die griechische Szene – in den Achtzigern mehr oder minder noch nicht existent – boomt ja schon seit Jahren. Allerdings kommen die Gruppen doch fast immer vom griechischen Festland, während jene aus der Inselwelt an wenigen Fingern abzuzählen sind. Allerdings geriet mir erst kürzlich die CD der Kreter Arkenstone in die Hände und damit kann ich auch zum eigentlichen Thema überleiten, denn deren Ex-Sänger Nikos Spyridakis ist mittlerweile bei den in Heraklion, Kreta ansässigen Winter Crescent tätig. Und diese legen mit ihrer Debüt-Demo-EP „Battle Of Egos“ einen Knaller als erstes Lebenszeichen vor. Schon das außergewöhnliche, an diverse Fates Warning-Werke erinnernde Coverartwork lässt auf einen Inhalt progressiv-metallischer Art schließen. Musikalisch lebt der Fünfer allerdings eher seine Vorliebe für Nevermore aus, was in erster Linie an der tollen Stimme von besagtem Nikos liegt. Aber auch die Instrumentalisten beherrschen ihre Geräte aus dem ff und lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier echte Könner am Werk sind, wobei jedoch keiner der sieben Tracks inklusive Intro ellenlange, ausufernde Instrumentalpassagen aufweist. Als Meister der Kompositionen entpuppt sich dabei Gitarrist Alexis Ktistakis, der alle Songs entweder im Alleingang oder mit Unterstützung anderer Mietglieder geschrieben hat. Dass hier ein Großteil seiner Einflüsse – wie das etwa auch bei Communic der Fall ist – von Nevermore stammt, lässt sich zu kaum einer Sekunde leugnen. Außer vielleicht beim Ausflug im Song „Furrow“, der eine Passage enthält, die kompositorisch und gesanglich doch stark nach Psychotic Waltz klingt sowie einem dezenten Iced Earth-Touch in „Battle Of Egos Pt II“. Ihr seht schon, „Battle Of Egos“ enthält nur beste Zutaten, was man leider von der Produktion nicht gänzlich behaupten kann. Keine Frage, für eine Aufnahme im „Homestudio“ klingen selbst die Übergänge zwischen den Akustik-Breaks gelungen, aber im Vergleich mit einer Nevermore-Produktion bleibt es halt ein Demo. Deshalb gibt es vorerst auch „nur“ acht Punkte, was ich im Falle eine professionellen Langeisens aber bereit bin auf Neun zu erhöhen.
http://www.myspace.com/wintercrescent
8/10 - SBr


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