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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOORE

MOORE

GUILLOTINES AND ANGEL WINGS (36:04 min.)

NIGHTWING RECORDS / US-IMPORT
Boulder, Colorado; 2009: Endlich, vier lange, endlos wirkende Jahre nach dem Release ihres letzten Meisterstücks “Bleed”, veröffentlicht die neu aufgestellte Truppe um Bandleader Jim Moore mit „Guillotines And Angel Wings“ ein neues Werk! Viel hat sich verändert in diesen vier Jahren: Die Position des Gitarristen als auch die des Drummers mussten neu besetzt werden und der Sound des Quartetts ist ungleich härter und schneller geworden. Anno 2009 kann, nein, muss man von Moore als einer amerikanischen Thrash-Band sprechen. Natürlich ist das noch ganz eindeutig Moore, was da – mittlerweile in der geschätzten fünfzehnten Rotation – aus den Boxen dringt. Noch immer schimmert mehr als eine kleine Prise Glam durch den Sound der Amis und Sänger Jim kokettiert hier und da mit der US-Glam und Sleaze-Szene der Achtziger und macht aus seiner Sympathie für Mötley Crüe und Konsorten keinen Hehl. Zudem finden sich – wie etwa in „Black Widow“ und „Hell Boy“ – erneut Mitgröhl-Refrains, wie sie auch zu besten Zeiten aus Lizzy Bordens Feder, immerhin zu ihrer Zeit eine der Ikonen des US-Metals, hätten stammen können. Aber die fast durchgehend schnellen Songs, die aggressive und doch jederzeit melodische Gitarrenarbeit sowie die überraschende Härte des Albums lassen Moore in einem anderen Licht erscheinen. Nicht besser, nicht schlechter, nur einfach anders. Nach dem 2005er Killer-Album „Bleed“ ist es Moore trotz aller Widrigkeiten erneut gelungen ein erstklassiges Scheibchen einzuspielen, das Fans von Thrash, US-Metal als auch (bedingt) Glam rundum überzeugen sollte. Denn vom Intro „Blood Rage“ über den mitreißenden Opener „Anymore“, dem Stampfer „Scarred For Life“, „Black Widow“ mit seinem wunderschönen Gitarren-Solo, der saugeilen Gesangsmelodie in „Born To Die“, der Speedgranate „Crucified“ oder der Powerballade „Guillotines And Angel Wings“ ist für jeden etwas dabei. Einziger Mangel: Nach vier Jahren Zeit für’s Songwriting ist das Album etwas kurz geraten. http://www.2moore.com ; http://www.myspace.com/moore
9,5/10 - SBr


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