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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUDRA

RUDRA

BRAHMAVIDYA: TRANSCENDENTAL I (67:50 min.)

VIC / PHD
Abgesehen vom bekannten pulverisierten Label ist Singapur ein aus europäischer Sicht wohl eher randständig beackertes Gebiet. Irgendwie schade, vor allem, wenn eine Region so anständige schwarzbleierne Protagonisten wie Rudra hervorbringt. Klar, das Material ist ein wenig exotisch, das ist ja auch das Konzept – südostasiatische Elemente, altindisch-hinduistisches Flair und vieles Weitere, alles musikalische Kulturfragmente, die man sonst nicht alle Tage inmitten brutalen Death Metals findet. Dazu kommen noch die entsprechenden Vokalparts und nicht zu vergessen, die traditionellen Instrumente, alles nett in Szene gerückt, fürwahr eine außergewöhnliche Atmosphäre. Dabei haben die Vier auch nicht überreizt. Prinzipiell ordnen sich die schmucken nicht-metallischen Anteile der Basis unter, ähnlich wie meinetwegen Nile ihre Originalität pflegen. So fallen Rudra am Ende nicht mehr aus dem Rahmen, wie etwa Orphaned Land. Was dagegen die Herznote angeht, so erwartet einen knallender Death Metal, Uptempo, mit schwer treibenden Blasts bis Doubleblast-lastigem Midtempo, darüber hinaus ein songtechnisch gelungener und - abgesehen von den offensichtlichen Innovationen - durchaus klassischer, US-lastiger Reigen wandlungsreicher Volten und ohne größere Kritikpunkte. Eine gute Sache, nicht nur für Jäger und Sammler.
7,5/10 - MG


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