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ALLE REVIEWS :: Index: 'F' :: FRACTAL GATES

FRACTAL GATES

ALTERED STATE OF CONSCIOUSNESS (48:28 min.)

RUSTY CAGE / H´ART
Nachdem die ersten Melodiebögen in einer Art und Weise ihren Lauf genommen haben, wie man sie beispielsweise entfernt von Black Sun Aeon und anderen Saukkonenschen Projekten kennt, könnte man glatt dem Irrtum unterliegen, dass dieses Stück Melo-Death aus dem hohen Norden herunter geflattert käme. Nun, „Altered State Of Consciousness“ ist jedoch ein leicht abgespacetes Produkt aus Frankreich und hat dabei schon etwas von Angst Skvadron, schon wieder Skandinavien. So weit hergeholt ist der tatsächliche Ursprung beim zweiten Gedanken auch nicht mehr, denken wir einmal an manche frankophilen Tendenzen bei wesentlich bekannterer Combos ähnlicher Couleur, wie etwa dem alten und neuen Peaceville-Triumvirat. Fractal Gates für ihren Teil atmosphärischer Schwermetallskandinavistik wirken dabei brandneu, unverbraucht. Glücklicherweise haben sich die Jungs mit diesem Debüt Zeit gelassen, weswegen diese Scheibe weder überladen noch naiv oder gar kitschig wirkt. Die dommig-düstere, melodische Schlagseite mit Kernargumenten, die schnell hängen bleiben, bestimmt das Album von vorne bis hinten. So laden die Tracks, die auch für manchen hübschen Refrain gut sind, allesamt dazu ein, sich direkt mit der Stimmung treiben zu lassen. Um Abwechslung sind die Franzosen sichtlich bemüht, so findet man statt der vorwiegenden Growls mancherorts auch Flüstern, seltener Clean Vocals, dazu diversen Keyboard-Einsatz, Rock und Grooves. Für Auflockerung sorgen auch diverse Intermezzi, die allerdings am Ende ebenfalls nicht vollständig verhindern können, dass die Chose gelegentlich eintönig wird. Denn bei aller Variation sind die Grenzen relativ eng gesteckt. Letztere dürften sich aber mit etwas mehr Erfahrung und Mut beim Songwriting schnell ausbügeln lassen. Insgesamt ein sehr positiver Start. http://www.fractal-gates.com
8/10 - MG


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