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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BONE GNAWER

BONE GNAWER

FEAST OF FLESH (34:16 min.)

PULVERIZER RECORDS / SOULFOOD
Wenn man Artwork und Homepage der Band betrachtet, mag man schon fast mit einer waschechten Gore-Grind-Band rechnen. Auf dem Cover des Debütalbums der amerikanisch / schwedischen Band lächelt uns ein mehr oder minder freundlicher Zombie entgegen, welcher einen ausgeweideten Torso quasi als Gyrosspieß gebraucht. Lecker und auf den ersten Blick genau mein Geschmack. Soweit die Erwartung. Wenn einem dann aber der erste Song und gleichzeitiger Titeltrack von „Feast Of Flesh“ um die Ohren fliegt, stellt sich erst einmal pure Verwunderung ein. Denn es dröhnt kein wüstes und finsteres Geprügel aus den Boxen, sondern eine ziemlich gut gelungene Mischung aus Schweden-Death der alten Schule mit einer guten Portion Florida-Death-Metal. Was dann auch auf den zweiten Blick, bzw. den ersten Blick auf das Line-Up nicht weiter verwunderlich ist. Am Bass hätten wir schon mal Rogga Johansson. Manchen vielleicht bekannt aus Bands wie Those Who Bring the Torture, Paganizer oder Ribspreader. Dann haben wir den Naglfar-Drummer Morgan Lie, Gitarrist Ronnie Björnström, ebenfalls Ribspreader und Growler Kam Lee der bereits bei der amerikanischen Death-Metal-Legende Massacre am Mikro aktiv war. Also eine Hammerbesetzung für ein Hammeralbum. Die Songs verstehen es vor allem durch Einfachheit und Geradlinigkeit zu überzeugen. Wer hier auf technische Höchstleistungen hofft, der hofft vergebens, denn auf „Feast of Flesh“ gibt es in erster Linie voll auf die Zwölf. Gerade die eingängigen, recht simplen Riffs in ihren nahezu perfekten Arrangements geben diesem Album die unverwechselbare Note. Titel wie „Defleshed And Skinned“ oder „Anthropophagus Beast“ lassen auch weiterhin keinen Zweifel daran, in welchen Gefilden sich die Texte bewegen. Aber gerade Zombie und Splatterthemen waren ja im amerikanischen Death-Metal Markenzeichen, bevor der Begriff Gore-Grind überhaupt erfunden wurde. Fans der alten Schule kann ich dieses Album nur wärmstens ans Herz legen.
7,5/10 - JE


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