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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: AXXIS

AXXIS

UTOPIA (49:54 min.)

AFM / SOULFOOD
Ich weiß noch wie ich als zwölfjähriger Bub meine erste Metalcompilation auf Vinyl erhalten habe. Mit von der Partie waren damals Axxis mit „Touch the rainbow“. Der Song hat mich jahrelang im positiven Sinne verfolgt und ist mir bis heute nicht aus dem Gedächtnis gegangen. Ich muss gestehen, dass mir die Alben nie wirklich etwas geben konnten und so konnte ich mich auch nie wirklich als Fan bezeichnen. Einen persönlichen Achtungserfolg konnten die Mannen um Bernhard Weiß aber bereits mit „Doom of Destiny“ bei mir landen. Nun liegt mir mir das aktuelle Werk namens „Utopia“ vor und es schließt soundmäßig da an, wo die letzte Scheibe aufgehört hat. Das weiß schon mal zu gefallen. Die Songs sind im Prinzip so wie man sie erwartet: schnörkellose, eingängige Metal-Songs zwischen Power-Metal und Stadionrock. Zu verdanken ist das in erster Linie der gesanglichen Leistung Weißs, sowie dessen Gabe zum Schreiben von sich im Hirn festsetzenden Melodien. Das gelingt sogar bei dem, mir zuerst alle Nackenhaare aufstellenden, deutsch gesungenen Song „Fass mich an“. Dreimal gehört und selbst dieser Song bleibt im Hirn hängen! Weitere Highlights sind für mich der Opener und Titeltrack „Journey to Utopia“, „Sarah wanna die“ sowie „Underworld“. Letzeres überzeugt vor allem durch das überaus präzise Spiel von Schlagzeug-Neuzugang Alex Landenburg, der nach seinem Ausflug als Annihilator- und Mekong Delta-Drummer nun endlich mit Axxis die Aufmerksamkeit bekommen dürfte, die ihm zusteht. Axxis haben sich jedenfalls einen großen Gefallen getan eines der größten Talente des Landes hinter die Schießbude zu holen.
Axxis hauen mit „Utopia“ nun zum zweiten Mal ein Album raus, das mir im Grunde genommen sehr gut gefällt und das die Messlatte für andere Bands des Genres noch mal ein Stückchen höher hängt. Mir persönlich erschließen sich die Songs allerdings zu schnell und ich würde mir die Platte vermutlich nicht jeden Tag am Stück anhören können, aber Axxis-Fans werden sicher ihre helle Freude daran haben. Reinhören ist also in jedem Fall angebracht!
8,5/10 - AB


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