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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RESURRECTURIS

RESURRECTURIS

NON VOGLIO MORIRE (49:30 min.)

CASKET MUSIC / PHD
Ganze fünf Jahre haben Resurrecturis an diesem Werk gebastelt. Und eine treffendere Bezeichnung kann dieser Stilquerschnitt kaum haben. Die Grundnote ist – oder war – vorwiegend todesbleiern. Was die Italiener aber daraus machen, lässt sich kaum in ein paar Sätzen beschreiben, zumal sich die Songs erheblich voneinander unterscheiden, über Thrash und Modern Metal bis hin zu Grunge, Rock und vielem mehr. Dabei ist das Ganze durchaus gut umgesetzt worden, und inhaltlich hat man letzten Endes ein Konzeptalbum vorliegen, dass den wesentlichen Werdegang des Resurrecturis-Gründers Carlos autobiomusikalisch nacherzählt. Und so wiederum geben die unterschiedlichen Stationen einen Sinn, passen balladesk geratene Passagen zu hämmerndem Grindcore und so fort. Die warme Tonnage wirkt trotz aller Vielfalt angenehm nüchtern emotionalisiert, nicht übertrieben und auch nicht typisch südländisch blumig. Fragt sich ein wenig, ob einen die Pubertätstraumata in der Form wirklich interessieren. Die CD jedenfalls ist meiner Ansicht nach zu unterhaltsam, als dass man sich so eingehend mit den hintergründigen Details beschäftigen möchte, aber das ist Geschmacksache, zumal das Booklet am Ende gar nicht besonders ergiebig ist. Erinnert einen irgendwie an Schlechte-Kindheits-Combos. Stilistisch-musikalisch und auch technisch gesehen lässt sich nichts Großartiges bemängeln, vor allem da es keinen Stil gibt, sondern eine Facetten-reiche Metal-Sammlung in einer spezifischen Reihenfolge. Vielleicht ist genau das der Schwachpunkt, denn als Ganzes gesehen ist die Scheibe OK, von den einzelnen Songs bleibt kaum etwas hängen, und man ist schon geneigt, die eine oder andere gedehnte Zeit vorzuspulen. Das Ganze kommt in einem hübschen Digi-Paket mit Bonus-DVD, darauf ein Clip zu „The Fracture“, in dem dann doch gehörig im obigen Sinne gepost wird, dem dazu gehörigen Making-Of, Fotos und einem Live-Clip. Zu Ende ist diese Autobiographie übrigens noch nicht, denn ein zweiter Teil soll noch folgen. Liebhaber des Unkonventionellen dürfen also gespannt sein.
7/10 - MG


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