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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BE´LAKOR

BE´LAKOR

STONE’S REACH (59:28 min.)

PRIME CUTS MUSIC / AUSTRALIEN-IMPORT
Schon in 2007 hatten die Südaustralier aus Melbourne mit der Eigenproduktion „The Frail Tide“ viel Staub im internationalen MeloDeath-Underground aufgewirbelt, der letztendlich zum Deal mit Prime Cuts Music führte. Somit ist das aktuelle Werk „Stone´s Reach“ zwar in Australien über ein Label releast worden und befindet sich im Vertrieb von Riot! Entertainment, für den Rest der Welt gilt allerdings unverständlicherweise noch immer der unsigned Status. Es bleibt die Hoffnung, dass sich dies nach der Veröffentlichung dieses Meisterwerkes endgültig ändern wird, denn „Stone’s Reach“ – und damit begebe ich mich keineswegs auf dünnes Eis - wird es zumindest unter die drei besten Extreme Metal-Werke des Jahres 2009 schaffen. „Stone’s Reach“, das sind knapp 60 Minuten erstklassige, düstere, emotional aufwühlende, intelligente Unterhaltung. Hier stimmt einfach alles: Von der liebevollen Aufmachung, welche sich vom Coverartwork quer durch die ausgesucht stimmungsvollen Bilder des Booklets bis hin zum Backcover zieht, über die intelligenten, klischeefreien Texte, die gelungene Produktion bis hin zum progressiven Songwriting sowie der erstklassigen Performance aller Musiker. Nein, Be’Lakor sind keinesfalls eine durchschnittliche MeloDeath-Combo. Sie ziehen ihre Einflüsse – soweit man überhaupt noch davon sprechen kann - durchaus aus den Besten des Genres: Dem Göteborg-Sound a la Dark Tranquillity, bei welchem das Keyboard bzw. Piano den Sound nicht überschwängert, aber durch präzise Akzentuierung unglaublich atmosphärische Momente und echte Highlights setzt, der Musik gewordenen Melancholie von Novembers Doom, nur eben schneller gespielt, sowie den progressiven Ideen von Opeth. Mehr Komplimente kann man einer Extreme Metal-Kapelle kaum machen. Und wer jetzt glaubt Be’Lakor eigne sich nur um gefühlsmäßig am Rande des Abgrunds zu schwelgen und um sich in Weltschmerz, Melancholie und Selbstzweifeln zu verlieren, dem sei gesagt, dass das Gitarrenspiel von Shaun Sykes und George Kosmas (der im übrigen auch für die Vocals zuständig ist) nicht nur bei den melodischen, doppelläufigen Leads absolut überzeugt, sondern das die beiden sich auch absolut geniale Riffs aus dem Ärmel zaubern. Mein persönliches Highlight heißt „Outlive The Hand“, aber das mag jeder für sich entscheiden. Und nun genug des geschriebenen Wortes, denn wer jetzt noch zögert diese CD zu bestellen, der wird auch in fünf Jahren noch vor seiner Anlage sitzen um ewig gleichförmigen Metalcore zu hören. http://www.myspace.com/belakor
9,5/10 - SBr


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