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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MORGANA

MORGANA

TWO FACES (44:06 min.)

GUNN / BELLAPHON
Morgana? Selbst eingefleischte Metal-Underground’ler dürften hier nur verständnislos mit der Schulter zucken, dabei hat die Dame aus Italien mit ihrer auf 70 Stück limitierten 4-Track-EP doch eine der meist gesuchten Raritäten der italienischen Metalszene am Start. Nach der Veröffentlichung dieser EP hat Morgana 1992 in Deutschland unter der Ägide von Armin Weisshaar das vorliegende Album „Two Faces“ eingespielt, das erst jetzt das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Da verwundert es nicht, dass „Two Faces“ vollkommen „outdated“ klingt und härtemässig eher AOR- und Melodic Metal-Gefilden zuzurechnen ist. Selbst das erneute Mastering kann die altbackene Produktion nicht wirklich aufwerten. Die zehn Songs des Albums kommen weder in punkto Härte noch in Sachen Songwriting an die o.g. EP heran. Die Riffs sind bekannt, der Songaufbau ist vorhersehbar und wenn man sich die Gitarrenarbeit so anhört, hat man eher den Eindruck es hier mit der Selbstdarstellung von Gitarrist Klaus Schiele denn einem Produkt der Sängerin Morgana zu tun zu haben. A pro pos Gesang: der ist druckvoll, erdig und besitzt keine Opern-Ambitionen, klingt für meine Ohren zuweilen aber etwas zu glatt poliert. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass eine Veröffentlichung 1992 durchaus Sinn gemacht hätte, anno 2009 aber wohl kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken wird.
5/10 - MK


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