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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMMORTAL REMA ....

IMMORTAL REMAINS

EVERLASTING NIGHT (45:24 min.)

MY KINGDOM MUSIC / MASTERPIECE
In Faustens Prolog im Himmel lässt Goethe seinen Mephistopheles sagen: Mein Pathos brächte Dich bestimmt zum Lachen, hättst Du Dir nicht das Lachen abgewöhnt. Das ist so die Schwierigkeit mit einer Band wie Cradle Of Filth – in dem Moment, wo etwas übertrieben bis künstlich wirkt, finden das manche einfach komisch, andere nur noch grottig. Was aber, wenn man Cradle nimmt, ein Übermaß an Pathos und Kunst einfach wegreduziert und die entstehenden Valenzen mit Katatonia füllt? Na, dann entsteht wohl so etwas wie „Everlasting Night“. Der Titel ist wegen dem Dannii Minogue-Song vielleicht nicht ganz so Weise gewählt. Zu ihrem eigenen Besten – zurück zu musikalischen Verwandtschaften also - bleiben die Baden-Würtemberger übrigens im Wesentlichen dem Black Metal verbunden. Die prima Produktion hilft dem Gesamtkonzept noch einmal gut auf die Beine, für eine Hommage an das offensichtliche britische Vorbild sehr schön gelungen. Der imaginäre Aufgabentext „Wie mache ich mein erstes eigenes Album“ jedoch impliziert, dass es sich bei dem Debüt um etwas Eigenständiges handeln sollte. Ausgerechnet im Bereich Black Metal wird man sich an den Kommerzkönigen scheiden, bis die schmutzige Wäsche nur so qualmt. Glücklicherweise kommt das nicht so häufig vor, dass man diesen Jungs hier mangelnde Originalität vorwerfen müsste. Im Gegenteil, die Mischung ist recht erfrischend, die Atmosphäre ebenso, am Ende hat die Tonnage durchaus Kampfgewicht und Nachhall, wohl auch deshalb, weil man sich mit dem Debüt Zeit gelassen hat. Lobenswert in dem Punkt, auch das kommt heute relativ selten vor. Auf den ersten Schrei hätte man gut verzichten können, und an manchen Details könnte man noch etwas feilen, ansonsten aber ein recht guter Start für die Band. Um weiter bestehen zu können sollte man jedoch als nächstes das eigene Profil weiter schärfen.
7/10 - MG


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