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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOB RESEARCH

MOB RESEARCH

HOLY CITY ZOO (70:02 min.)

ECHOZONE / SONY
Die Aufnahmen zu diesem Debütalbum wurden durch den Tod von Bassist Paul Raven überschattet, der bekannt als Bassist von Ministry, Prong oder Killing Joke wurde und aus der Industrialszene nicht mehr wegzudenken ist bzw. war. Raven war 2007 mit Gitarrist Mark Gemini Thwaite (The Mission, Peter Murphy) Gründungsmitglied von Mob Research und hatte die Aufnahmen zum Album „Holy City Zoo“ noch beenden können. Als Sänger wurde Warrior Soul Frontmann Kory Clarke sowie der ehemalige Queens Of The Stone Age Drummer Nick Lucero mit ins Boot geholt. Bei dieser hochkarätigen Besetzung hätte ja dann eigentlich nichts schief gehen können, aber es gibt leider Dinge auf die wir keinen Einfluss haben, und es ist schade, dass Paul Raven das Endergebnis nicht mehr miterleben durfte. So ist das Album dann auch seinem Andenken gewidmet und das Booklet ist mit den Fotos und Nachrufen der verschiedensten Menschen gefüllt. Musikalisch findet man eine Mischung aus allen oben genannten Bands vor, überwiegend ist die Ausrichtung jedoch dreckiger Industrial-Rock angesiedelt zwischen Ministry und Killing Joke. Direkt der Opener „Tribe“ zeigt wo der Hase lang läuft. Das Album strotzt vor Energie und Songs wie „Wambulance“ oder „Skull And Bones“ grooven ohne Ende. Zwar sind alle zehn Songs durchweg rockig ohne Ende, aber Songs wie u. a. „New Paradigm“ wollen sich mir nicht so richtig erschließen. Neben den anderen Songs wirkt es eher uninspiriert. Aber auf welchem Album findet man auch zehn Songs ohne Ausfälle? Sehr, sehr selten. Eigenständigkeit bekommen die Songs, trotz der vielfältigen Vorgeschichte der Bandmitglieder, durch die Gitarrenarbeit von Thwaite und durch die Stimme von Kory Clarke, was auch dem Widererkennungswert und zum Teil Ohrwurmcharacter sehr förderlich ist. Zu den zehn Albumsongs gesellen sich dann noch zusätzlich sieben Remixe hinzu. Diese sind elektrolastiger als die ursprünglichen Songs, aber keineswegs schlechter, diese Songs sind sogar prädestinierte Anwärter für volle Tanzflächen in den Clubs. Mob Research bieten hier also mit ihrem Debüt „Holy City Zoo“ starken Industrial-Rock. Bleibt zu hoffen, dass die Band auch ohne Paul Raven weiterhin am Ball bleibt und weiterhin tolle Songs in dieser Richtung schreibt.
9/10 - SSO


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