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ALLE REVIEWS :: Index: 'L' :: LOXODROME

LOXODROME

NO DESTINY (46:32 min.)

FASTBALL MUSIC / SONY
Die Österreicher Loxodrome zeigen auf ihrem neuen Album „No Destiny“ dass das Genre des Alternative Metals immer noch existiert und kein Relikt der 90er Jahre ist. Und so sind Loxodrome auch bemüht ihrem Sound einen etwas moderneren Anstrich zu geben, was den vier Österreichern auch recht gut gelingt. Auf den zwölf Liedern des Albums verbinden sie ganz geschickt den rauen Anstrich des früheren Alternative Metals, gekennzeichnet mit eingängigen Melodien und rauen Gitarrenparts mit einigen fast schon Nu-Metal mäßigen Riffs und Einsätzen, was sich besonders auf den Gesang von Sänger Michael Aitzetmükker auswirkt, der schon mal ein paar Shouts in seinen Gesang einbaut. Leider ist der Gesang auch einer der Schwachpunkte des Albums, da er auf Dauer doch etwas eintönig rüberkommt, da Sänger Michael neben dem Geshoute nur in einer gleich klingenden Tonart singt. Dies wirkt auf Dauer doch etwas monoton und trägt nicht dazu bei, dass die Songs wirklich hängen bleiben, was eigentlich schade ist, denn musikalisch hat die Band durchaus etwas zu bieten. So verfügen die Songs über einen interessanten Aufbau, über sehr gute eingängige Riffs und die Band hat auch ein gutes Gespür für Melodien, die immer mal wieder in die doch recht hart ausgelegte Musik mit eingebaut werden und so immer wieder für etwas Abwechslung sorgen. Nur leider schafft man es nicht diese Spannung über die gesamte Spielzeit der Platte aufrecht zu erhalten. Dabei haben Loxodrome durchaus ein paar gute Songs auf der Platte, so das recht schnelle und aggressive „In The Rain“, das zwischen Melodie und Härte wechselnde „It`s In Your Hands“ oder das eingängige und fast schon tanzbare „Goodbye To Everyone“. Nur leider fehlt es dann bei anderen Liedern dann doch noch an dem gewissen Etwas das dafür sorgt, dass die Lieder einen auch im Gedächtnis bleiben. Teilweise klingen die Melodien und halt auch der Gesang dann doch zu austauschbar und monoton, so dass die Konzentration beim Hören gegen Ende etwas nachlässt. Aber durchaus ein interessantes Album das zeigt, dass die Österreicher auf einem ganz guten Weg sind und man in Zukunft mit Sicherheit noch mit ihnen rechnen kann.
6,5/10 - TE


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