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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BIBLEBLACK

BIBLEBLACK

THE BLACK SWAN EPILOGUE (38:03 min.)

VIC RECORDS / SOULFOOD
Wenn sich bekannte Namen aneinanderreihen und ein Debüt vorstellen, muss es sich um in Projekt der besonderen Art handeln oder es ist eine neue Band der Superlative entstanden. Wahrscheinlich hat man aber nicht besonders viel Zeit gehabt, denn knappe vierzig Minuten sind für eine erste Vorstellung mit Label im Hintergrund etwas mager. Aber sei’s drum, wir wollen hier nur die musikalische Leistung bewerten, die uns auf „The Black Swan Epilogue“ geboten wird. Zumindest Abwechslung, so viel kann man bereits vorwegschicken. Und geschickt eingesetzte Keyboards, die keinen Soundbrei erzeugen, sondern eher der hypnotischen Sounduntermalung dienen und dadurch wirklich als musikalische Bereicherung anzusehen sind. Ansonsten wird reichlich Härte geboten, die weder an Riffs, noch an Soli spart, auch wenn man sich etwas in der Songkonstruktion verliert. Darüber hinaus wird auch gerne experimentiert, so zumindest meine Interpretation des Instrumentals ‘Stigma Diaboli‘, welches etwas uninspiriert wirkt und mit Stöhnlaute untermalt ist. Ansonsten weiß „The Black Swan Epilogue“ phasenweise wirklich zu gefallen, insbesondere bei ‘I Am Legion‘, bei dem der rote Faden durchgehend stimmt. Aber entgegen meiner obigen Aussage gibt es auch nervige Keyboards zu beklagen, denn der Schlussteil von ‘Walk Into Line‘ ist stark missglückt, denn es dominieren eintönige Klänge, die wie ein Fremdkörper die Luft schwängern. Im schleppenden Tempo geht es mit den Keyboards beim Rausschmeißer und auch gleichzeitig Titeltrack weiter, ehe man sich gegen Ende wieder auf die Gitarrenarbeit fokussiert und Tempo aufnimmt. Mit Cleangesang schafft man letztendlich die Wende und lässt ein Album abrupt enden, das in dieser Form sicherlich ambivalent wirkt oder/und wirken soll. Es scheint Vielschichtig, interessant und einfach anders, aber auch in seiner Ausrichtung Intransparent, unausgegoren und zu verspielt bis hin zu vertrackt. Es ist in Album, das sich stellenweise schnell erschließt und mitreißt, aber auch wieder abstößt, aus dem Konzept bringt und Fragezeichen aufwirft. Es braucht also etwas Geduld und Zeit, man muss sich auf „The Black Swan Epilogue“ einlassen und es sich langsam und immer wieder entfalten lassen, um hier keine vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Kontroversen werden dennoch entstehen, aber die Musiker werden die Größe haben, diese Stimmen zuzulassen und ihre dahinter stehenden Ideen und Ziele bei nächster Gelegenheit erläutern.
7,5/10 - RB


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