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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: ARCANE GRAIL

ARCANE GRAIL

ARYA MARGA - NINEFOLD PATH TO THE INNOCENCE (39:12 min.)

MUSICA PRODUCTION / RUSSLAND-IMPORT
Mit ihrer zweiten Scheibe, einem weiteren Konzeptalbum, kommt die russische Formation Arcane Grail um die Ecke und hat ihr Erfolgsrezept dabei nicht verändert, wohl aber noch ein wenig verfeinert. In den Topf, aus welchem „Arya Marga“ schlussendlich gegossen wurde, wurden nur beste Zutaten aus Extreme Metal und Melodie, Symphonie und Bombast geworfen. Der neunfaltige Weg zur Unschuld wird damit nicht nur von der neunten Disziplin, dem Kampf, geprägt, sondern auch durch symphonischen Black Metal in Verbindung mit melodischem Death Metal, wobei Sängerin Natalie mit ihrem opernhaften, klassischen Gesang durchaus sehr große Teile der Vocals übernimmt, der Streiter an ihrer Seite mit Namen Demether aber ebenfalls eine tragende Rolle spielt, die er sowohl mit schrillem Gekreische als auch tiefen Grunts ausfüllt. Die im Grundmodell sechsköpfige Russenstreitmacht bietet dabei zwar nichts grundsätzlich Neues – weder in Bezug auf ihre eigene Retrospektive, noch in Hinsicht auf die Schwermetall-Szene an sich – stellt dabei doch aber eine Art „missing Link“ zwischen Nightwish einerseits und Dimmu Borgir, Cradle Of Filth als auch Children Of Bodom andererseits dar. Neben den obligatorischen Keyboards, die mal sphärisch, mal untermalend, mal als Klavierintro eingebracht werden, wurden auch befreundete Musiker aus anderen bekannten russischen Bands hinzugewonnen, die ihren Teil zum Gelingen mittels Cello (Mara und Bruno – Chaos Alter & Melancholy), Violine und Viola (Fedor – Bemep Bogbl) oder als unterstützende Chorstimme (Marina und Art – Ambher) beitragen dürfen. Die Chöre, immer melodisch, oftmals gar bombastisch, sind denn auch eines der Merkmale, die im Vergleich zur letzten Scheibe „Mysteries Of The Ancient Charnel“ noch weiter verbessert werden konnten. Und nachdem die Handlung des vorgenannten Outputs im Schwarzwald angesiedelt war, gibt es heuer mit „Sonnenhymne“ gar einen deutschsprachigen Track. Hier scheint eine gewisse Affinität zu unserem Lande vorzuherrschen, über deren Gründe mir allerdings nichts bekannt ist. Fakt ist aber, dass Demether, Natalie, Eugen, Kir, Anastasia sowie Alexander ein erstklassiges Extreme Metal-Scheibchen komponiert und eingespielt haben, bei dem weder an der Produktion noch an der Aufmachung gespart wurde und das deshalb neun Punkte von mir einfährt. Eindeutige Kaufempfehlung. In Russland ist das Teil bei Musica Production (http://musica.mustdie.ru) erschienen, ist aber in vielen anderen Ländern über Taliesin Records bzw. Indigo Tunes lizenziert. Checkt einfach mal die einschlägigen Händler und Mailorder oder wendet euch vertrauensvoll an http://www.arcanegrail.heavymusc.ru oder http://www.myspace.com/arcanegrail
9/10 - SBr


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