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ALLE REVIEWS :: Index: 'L' :: LEPROUS

LEPROUS

TALL POPPY SYNDROME (63:06 min.)

SENSORY / ALIVE
Norwegen hat der metallischen Welt bereits diverse herausragende, innovative, eigenständige bzw. auch eigenartige Bands geschenkt, man denke an solch’ unterschiedliche Künstler wie Ulver, Spiral Architect, The Third And The Mortal oder die leider völlig verkannten Extol. In diese Liste möchte ich bereits nach wenigen Hördurchgängen spontan die Jungs von Leprous einordnen, die neben ihrer Tätigkeit als Backing-Band von Ihsahns (Emperor) Solo-Ausflügen ein extrem edles Silberteil namens „Tall Poppy Syndrome“ produziert haben, das mit einer begeisternden stilistischen Vielfalt von Siebziger-Prog im Van Der Graaf Generator-Stil bis hin zu extremen Metal-Klängen brilliert. Massive Opeth-Anklänge fallen immer wieder auf, zugleich gibt es symphonische Kauzigkeiten a la Arcturus oder sich auftürmende Klangkaskaden bzw. Gesangsarrangements im Stile eines Devin Townsend zu bewundern. Späte Extol, Katatonia oder Green Carnation, atmosphärische Art Rock-Elemente a la Gazpacho oder eingängige Prog Metal-Abfahrten wie zu Beginn von „Dare You“ gehen Hand in Hand und wirken keinesfalls aneinandergereiht, sondern schlüssig und kreativ zusammengefügt, weswegen man dem Quintett ein Gespür für exzellentes Songwriting fernab ausgetretener Pfade attestieren muss. Fazit: äußerst gelungen, verdammt überzeugend, mächtig spannend. Prog-Geheimtipp. http://www.leprous.net
8,5/10 - CL


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