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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAZOR OF OCCA ....

RAZOR OF OCCAM

HOMMAGE TO MARTYRS (33:43 min.)

METAL BLADE / SPV
Du meine Güte, was für ein herrliches Gepolter. Fans von Thrash Metal mit tiefschwarzer Farbgebung konnten sich in diesem Jahr bisher nicht über zu wenig Futter beschweren. Auch mit „Homage To Martyrs“ langt man wieder tüchtig hin. Wen wundert´s noch, wenn die Band zur Hälfte aus 666er Zerstören besteht. Das wirklich Schöne nun an Razor Of Occam ist der Faktor Ehrlichkeit. Zu keiner Zeit hat man den Eindruck, da versuche jemand, besonders schmutzig, finster-dramatisch oder evil zu wirken. Warum das nicht nötig ist? Nun, die gute halbe Stunde Spielzeit alter Schule hat von Natur aus bereits genügend Dreck mit an Bord, eben all das, was Black Thrash Metal in 10 Jahren Underground-Erfahrung zusammensammelt. Aggressiv, ansatzlos geschlagen, pur und ohne schmückendes Beiwerk präsentieren die Jungs eine kompromisslose Tracksammlung, dass es nur so staubt. Und genau bei dieser Konzentration auf das Wesentliche entstehen schmissige Strophen und mitreißende Refrains, ein Vergnügen. Dass man - selbst was das Sub-Genre angeht – keine 08/15-Mixtur angeboten bekommt, liegt vor allem an der gelungenen Fusion der Stilelemente, beispielsweise Black Metal-lastige Vocals von biomechanischer Boshaftigkeit auf der einen Seite und immer wieder die typischen E-Soli auf der anderen, ein allgemein selbstverständliches Zusammenspiel. Die Produktion ist dabei so geraten, dass sie die Idee hinter dem Ganze perfekt wiedergibt, keine überbordende Politur, gleichzeitig solide und ohne jeden Ausfall. Grundsätzlich hätte dem Album mit seinen knapp 34 Minuten noch ein Nachschlag gut getan. Raum zur Decke findet man vielleicht auch beim Songwriting, beim Aneinandergliedern der verschiedenen Parts und Ausrichten der Breaks, manches will nicht 100% logisch erscheinen, eher wie ein Arbeitssieg, letzten Endes aber in eine Diskussion auf akademischem Niveau münden würde. Unterm Strich bleibt ein unbeirrbarer Rammbock.
8,5/10 - MG


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