Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK SUN AEO ....

BLACK SUN AEON

DARKNESS WALKS BESIDE ME (44:01 min.)

CYCLONE EMPIRE / SOUL FOOD
Tiefenschwarze Melancholie, düster wie die Seelenessenz szenegängiger Zeitgenossen aus dem hohen Norden, Black Sun Aeon ist das langsame, doomige Äquivalent zu Before The Dawn, keine Frage, wortwörtlich ein Wegbegleiter, wie treffend. Ein typisches Projekt ist es, mit dem Tuomas Saukkonen dort aufwartet. Es ist schon beachtlich, was der gute Mann nebenher so alles bewegt, und wer Before The Dawn einmal Live gesehen hat, dem dürfte es schwer fallen, sich vorzustellen, dass die vorliegende Scheibe überhaupt existiert. Wie auch immer, düsteres Suomi-Edelmetall erweist sich auch unvoreingenommen hier als Türöffner, auch wenn sich das Release bei genauerer Betrachtung stilistisch nicht einwandfrei zuordnen lässt. Durchaus denkbar, dass das auch an der Übrigen Besetzung festzumachen ist: Mikko Heikkilä von Sinamore bedient Mikro Nummer #2, zwischenzeitlich hört man Amorphis-Prominenz Tomi Koivusaari, später dann Ville Sorvali (Moonsorrow) etc. Mitten in der vorherrschenden dichten Tristesse darf es auch schon ´mal schwarzmetallisch klingen, warum auch nicht, die Clean Vocals dagegen braucht nicht wirklich jedermann. Der Sound ist gut geraten, unterstützt die fulminante Atmosphäre, ein Album mit dem man sich treiben lassen kann. Die fehlende Zuordnung - oder grob festgenagelt: Dark Metal - stellt sich am Ende nicht als Mangel heraus, das Material wirkt wie aus einem Guss, durchaus als Konzeptalbum zu verstehen, wie auch die Kapiteleinteilung verheißen mag, dazu erkennt man die für Mastermind Saukkonen typischen Elemente unter tausenden Songs wieder, auch wenn man an Melodien wie „The Golden Stream Of Lapland“ (Sentenced) nicht heranreicht. So etwas vermisst man ein wenig, doch leben Songs wie der gewidmete Epilog hauptsächlich vom Spiel mit den Harmonien. Einziges größeres Manko dürfte die Frage der Originalität sein, dass sich „Darkness Walks Beside Me“ in der Tat im Wesentlichen so anfühlt, wie der depressive Ableger von Before The Dawn mit dem Intro von „Tales Of The Thousand Lakes“. Wenn man andererseits die Anzahl der Fans berücksichtigt, die sich „Deadlight“ und „Soundscape Of Silence“ erobert hat, dann könnte diese Scheibe eine Menge Freunde finden.
8/10 - MG


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler