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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MASTERCASTLE

MASTERCASTLE

THE PHOENIX (45:38 min.)

LION MUSIC / H´ART
Pier Gonella hat nicht nur sein Diplom an der Musikhochschule in Genua gemacht, sondern ist auch ein vielbeschäftigter Mann. Neben dem Gitarrenunterricht, den er an zwei Schulen in Genua gibt sowie zahlreichen musikalischen Projekten ist er auch festes Mitglied bei Labyrinth (seit 2003) sowie Necrodeath (seit 2006). Aber auch das scheint ihn noch nicht ausgelastet zu haben, denn 2008 gründete er zusammen mit Sängerin Giorgia Gueglio das Projekt Mastercastle. Mittlerweile durch Bassist Steve Vawamas (Shadows Of Steel) und Session-Drummer Vix (Vision Divine) vervollständigt, erhielt man nach dem Versand einer 4-Track-Promo zügig einen Deal durch Lion Music angeboten, den man auch annahm. Nach dem obigen Namedropping (Necrodeath seien davon einmal ausgenommen) sollte es nicht verwundern, dass die Musik von Pier (alle Lyrics sind von Giorgia) in die Melodic Metal-Richtung tendiert. Es gibt zwei Instrumentalstücke sowie zahlreiche Soloeskapaden auf dem Album, die stark neo-klassisch angehaucht sind und anschaulich des Meisters handwerklichen Fähigkeiten zur Schau stellen und schon fast etwas viel des Guten sind. Trotzdem ist Mastercastle keinesfalls ein Labyrinth-Clone oder Neuaufguss einer sonstigen Italo-Power Metal-Kapelle, was zweifellos auch ein Verdienst von Senora Gueglio ist. Die hübsche junge Frau ist nämlich nicht klassisch trainiert und besitzt eine Stimme, die relativ „normal“ ist. Zwar könnte ihr Gesang an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr Power vertragen, aber letztendlich ist das Songwriting genau so ausgerichtet, dass die Songs irgendwo zwischen Metal und Rock liegen und mit dem recht süßen „Space“ hat man gar ein Stück im Gepäck, das gar etwas poppig klingt. Auf Dauer kristallisieren sich einige Ohrwürmer heraus, so dass der Gesamteindruck recht gut ist.
7,5/10 - SBr


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