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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLÓÐTRÚ

BLÓÐTRÚ

THE DEATH OF THE SPIRIT (52:48 min.)

DET GERMANSKE FOLKET / TWILIGHT
Dänischer Black-Metal im Stil der Welle, auf der Bands wie Dark Throne das dunkle Licht der Welt erblickt haben. Noch dazu trägt das Ganze eine dezent heidnische Basisnote – keine schlechten Ausgangsbedingungen, sollte man meinen. Auch das Cover gefällt, in der Art eines Holzstichs, reduktives Motiv, könnte auch von weiter nordwärts als Dänemark kommen und führt direkt zu einem Zusatzpunkt. So ein schönes Cover… Der musikalische Auftakt gelingt ebenfalls, sieht man bis hierhin von dem ellenlangen Intro einmal ab. Häufig kommt es im Black Metal vor, dass man zu kurz geratene Alben und Songs moniert – schließlich ist es ja eine Weile her, dass es cool war, CDs wie mit 17sekündigen Härteattacken im Schrank zu haben. Hier allerdings ziehen sich die Songs hier gehörig in die Länge, der erste reguläre Track glatt auf ein über 9minütiges Dreiakkord-Epos, nicht unbedingt mittelmäßig aber viel zu lang. Frostig geht es weiter mit „Sol Is Dead“, im Grunde genommen könnte es sich aber auch nochmals um den gleichen Song handeln. Langsam wirkt die Scheibe einlullend, manch einer wird das vielleicht atmosphärisch finden, besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings nicht gerade. Track 4 kommt ein wenig anspruchsvoller daher, dafür direkt an die 14 Minuten lang. Der Titel „Oh Germany Must We Wither“ will sich mir inhaltlich nicht so recht erschließen. Ist wohl auch müßig. Last but not least wird die Viertelstundengrenze mit dem Outro „The Transcendence Of The Fimbulvinter“ noch getoppt. Wie auch immer, handwerklich gut gemacht ist die Scheibe, leider über weite Strecken etwas fad und viel zu langatmig und hat einfach zu wenig eigenständige Songs, um gute Ansätze leben zu lassen. Fans von Funeral Black Metal sollten ´mal ein Ohr riskieren, alle anderen werden die frühen 90er damit nicht beschwören können, auch nicht im Geiste.
6/10 - MG


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