Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUMPLESTILSKI ....

RUMPLESTILSKIN GRINDER

LIVING FOR DEATH, DESTROYING THE REST (43:41 min.)

RELAPSE / ROUGH TRADE
Also langsam machen mir die ganzen “Thrash-Revival-Bands” doch ein wenig Angst. Ich habe seit langem die Befürchtung, dass der Markt auch an dieser Stelle irgendwann schlicht übersättigt ist. Zum Glück wurden meine Befürchtungen mal wieder nicht bestätigt, denn Rumpelstiltskin Grinder haben mit ihrem zweiten Album „Living for Death, Destroying the Rest“ ein wahrlich erfrischendes Werk produziert. Das Bandinfo gibt an, dass der Stil der Band vor allem Fans von z.B. Testament, Exodus, Kreator, und S.O.D. ansprechen dürfte und ich kann nur sagen, diese Aussage trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf. Die Band aus Philadelphia präsentiert hier eine eher amerikanisch geprägte Spielweise des Thrash Metal, welche zwar im Gegensatz zu den vor allem deutschen Bands weniger rau klingt, aber auf der anderen Seite sehr kontrolliert gespielt wird, Raum für Grooves lässt und an den richtigen Stellen mit einer leichten Hardcore-Attitüde aufwartet. Genau an diesen Stellen kommen mir dann auch direkt S.O.D. in den Sinn. Zusätzlich werden auch Elemente aus Hard Rock und Speed Metal verarbeitet, was Rumpelstiltskin Grinder eigentlich zu einer echten Cross-Over-Thrash-Band macht. Die Songs sind in ihrer Gesamtheit sehr abwechslungsreich und recht druckvoll produziert. Zwar ist das meiste schon irgendwie bekannt und einen Innovationspreis kann man hier auch nicht verleihen, aber vor allem Aggression und Eingängigkeit machen aus den meisten Songs wahre Nackenbrecher, welche wohl vor allem live sehr gut ankommen müssten. Sowohl am Namen der Band, als auch an Songtiteln wie „Graveyard Vandalization“ oder „Beware The Thrash Brigade“ lässt sich ablesen, dass man auch hier nicht alles allzu bierernst nimmt. Abschließend kann ich da nur der Aussage der Band zustimmen. Fans der oben genannten Bands können in aller Seelenruhe zugreifen.
7/10 - JE


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler