Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BELCHING BEET

BELCHING BEET

OUT OF SIGHT (27.10 min.)

F.D.A. REKTZ / TWILIGHT
Ja, ja, immer wieder die alte Leier, aber auch bei der „Rülpsenden Rübe“ ist es jetzt schon zwanzig Jahre her seitdem die Band mit „Holes Are Empty ihre erste Single veröffentlicht hat. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Band seitdem auch völlig aus den Augen verloren hatte und jahrelang der Meinung war, dass man von Belching Beet nicht mehr viel hören würde. Umso größer fiel mein Erstaunen aus, als mit „Out of Sight“ nach so langer Zeit dann doch das eigentliche vollwertige Debütalbum von Belching Beet in die Hände fiel. Zugegeben, die Jungs waren eigentlich niemals verschwunden, sondern eher im Underground aktiv und haben über die Jahre immer wieder Split-Alben mit Bands wie Pupture, Mindflair oder Mucupurlent aufgenommen. Genau in der Tradition geht es auch musikalisch auf „Out of Sight“ zur Sache. Geboten wird auch hier wieder klassischer Grindcore, welcher anders als bei den typischen Death-Grind-Bands nicht hauptsächlich von Blastbeats bestimmt wird, sondern immer noch seine Punk- und Hardcore-Wurzeln durchblicken lässt. Aber wie in den späten 80ern eben Usus war mischt sich auf bei Belching Beet schon eine gehörige Menge Death Metal in die Songs. Das Album erinnert stilistisch an frühere Veröffentlichungen von Pungent Stench, oder an das unvergessene „Harmony Corruption“-Album von Napalm Death. Die Songs sind einfach, geradlinig, ja zugegeben musikalisch unspektakulär, aber trotzdem rau und eingängig und machen direkt beim ersten Hören eine Menge Spass. Vor allem der Gesang von Shouter Vöhri ist ein wahres Highlight des Albums. Die düster aggressive, aber trotzdem sehr klare Stimme setzt immer im richtigen Moment die passenden Akzente und verwandelt in der Gesamtkomposition selbst sehr einfache Parts in wahre Nackenbrecher. Vor allem live dürften Belching Beet damit einiges abräumen. Für Fans des althergebrachten Grindcore dürfte wohl der einzige Fehler des Albums sein, dass wir so lange darauf warten mussten.
7,5/10 - JE


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler