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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROBERT BERRY

ROBERT BERRY

THE DIVIDING LINE (50:02 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
So, so, da hat meine Ansprechpartnerin der Promoabteilung auch mal gepennt, denn Robert Berry ist bei weitem nicht als Jazz/Fusion-Gitarrist unterwegs. Zumindest nicht auf diesem Album. Vor kurzem hat er für einen Musiker von Progrock-Records, Jack Foster III, ein kurioses Werk eingespielt und wurde vielleicht deshalb in die falsche Schublade gesteckt. Hätte man mir gesagt, daß Robert feinsten AOR bietet, ich hätte das Interview doch gemacht. Dabei hätte der Name mir doch was sagen sollen, denn der Maestro ist seit Jahren kein unbeschriebenes Blatt mehr. Abgesehen von den drei bisherigen Solo-Alben spielte er bei "3" mit Keith Emerson und Carl Palmer. Er war zwar auch bei GTR mit dem ex-Yes Klampfer Steve Howe, doch diese Songs sind bis jetzt noch nicht offiziell an die Sonne gekommen. Am bekanntesten wurde er als Sänger für die Band Alliance. Auf "The Dividing Line" macht Robert alles selbst und liegt fast immer im grünen Bereich. Allein die Vocals sind vielleicht etwas ungewohnt clean für unser Zeitalter. Pure 80er-Jahre Vocals. Man kann durchaus Vergleiche mit Foreigner, Giant, sowie Night Ranger, Damn Yankees, Styx und anderen Arena-Rock-Bands ziehen. Dann wiederrum ist der Gesang niemals aufdringlich und man kann das Album ruhig öfter hintereinander genießen, ohne das es nervt oder langweilig wird. Eine warme, angenehme Stimme, die beruhigend wirkt, auch wenn der Sound etwas flotter abgeht. Mr. Berry ist kein 08/15-Komponist. So überrascht er schon mal mit ungewohnten Tönen und Abrundungen, die andere eher klassisch klischeelastig ausarbeiten würden. "Wait", die letzte Ballade und auch als Video-Bonus enthalten, ist eine der weinigen sozialkritischen Balladen die ich kenne. Das Video hat eine depressive Anti-Kriegs-Stimmung und zeigt bedrückende Aufnahmen. Ist mir beim normalem Zuhören gar nicht aufgefallen. Wer noch einmal fantastische Musik aus einer, zumindest für mich, sorgenlosen Zeit erfahren möchte um dem Nachfolger von Richard Marx zu begegnen muß dieses Album erwerben.
8/10 - SBk


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