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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MISERY INDEX

MISERY INDEX

TRAITORS (37:28 min.)

RELAPSE / ROUGH TRADE
Was rumpelt, poltert, blastet und growlt da aus den Boxen, es sind Misery Index, die ein fettes Brett in die Lauscher holzen. Die Amis sind wieder da und haben mit „Traitors“ nicht nur ihren dritten Longplayer am Start, sondern wollen auch mit aller Gewalt zeigen, dass ihnen so ziemlich alles am Allerwertesten vorbeigeht. Wenn man dabei, wie auf diesem Album geschehen, dass ganze auch noch in eine hörbare Struktur bringt, den Drummer Schwerstarbeit leisten lässt und alles in Grund und Boden rammt, was sich auch im entferntesten in den Weg stellen könnte, ist man da angekommen, wo man zwangsläufig hin will. Auch wenn die melodischen Ansätze eher im Hintergrund gehalten werden, weil Tempo und Brachialität absolut die Oberhand behalten, ist in diesem Kontext Struktur und Rhythmusgefühl vielfach ein Widerspruch. Nicht so bei Misery Index, die anscheinend alles unter einen Hut zu zwängen scheinen und dabei einen Kracher an den nächsten reihen. Insofern ist man auch verwundert und bedauert es schwer, dass die Scheibe bereits nach guten siebenunddreißig Minuten einen kompletten Umlauf zurückgelegt hat, wobei man weder die Skip-Taste betätigen musste und die Pause willkommen ergreifen sollte, denn der sich in Dauerrotation befindliche Kopf benötigt dringend eine Erholung, will er dauerhaft seinen Standort behalten. Doch der geneigte Fan wird die Pause nur kurz auslegen, die Scheibe ist einfach zu gelungen, um länger ungehört im Player zu verbleiben. Hier Anspieltipps zu nennen, würde dem Gesamtwerk nict gerecht werden, auch wenn es mir insbesondere der hintere Abschnitt angetan hat, denn ‘American Idolatry‘, das absolut geniale ‘Thrown Into The Sun‘ und der tonnenschwere Rausschmeißer ‘Black Sites‘ sind einfach nur zum Zunge schnalzen. Letztlich ist die Reihenfolge aber egal, denn gefangen nimmt einen das Album von Beginn an, dank ‘We Never Come In Peace‘. Hammeralbum. Must have!
9,5/10 - RB


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