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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BIBLE OF THE ....

BIBLE OF THE DEVIL

FREEDOM METAL (43:47 min.)

CRUZ DEL SUR / ALIVE
Hmm, das aktuelle Album „Freedom Metal“ der aus Chicago stammenden Rock’n Roll Metaller Bible Of The Devil ist immerhin wohl schon der fünfte Output der Combo. Aber irgendwie habe ich von denen bis dato noch nie etwas gehört. Das italienische Label Cruz Del Sur, die ja inzwischen für einige Leckerbissen aus dem Underground bekannt sind, hat wieder einmal zugeschlagen und eine weitere Band unter Vertrag genommen. Diesmal gibt es allerdings keinen Epic- oder Power-Metal wie bei Bands wie Battleroar oder Pharaoh, sondern eine Mischung aus Rotz-Rock, N.W.O.B.H.M., Stoner und einer gehörigen Prise von zweistimmigen Gitarren-Leads, wie sie Thin Lizzy in ihren besten Zeiten haufenweise vom Stapel gelassen haben. Das klingt ja soweit eigentlich sehr interessant. Der Opener „Hijack The Night“ lässt dabei auch erst keine Zweifel aufkommen. Genialer Refrain, ein absoluter Hammersong! Das folgende „Night Oath“ haut fast in die gleiche Kerbe. „The Turning Stone“ ist zwar langsamer, hat aber einen Refrain der sofort im Ohr hängen bleibt. Der Nackenbrecher „Womanize“ besticht durch seine fetten Gitarrenriffs, die Leads erinnern sogar entfernt an alte Iron Maiden. Das mit Akustik-Gitarren beginnende „Heat Feeler“ fällt dann allerdings komplett aus dem Rahmen. Keine Ahnung was sich die Band bei diesem Song gedacht hat. Mit „Ol´ Girl“ folgt dann ein Song bei dem ich erst dachte, dass es sich um eine Cover-Version eines Thin Lizzy Songs handelt. Aber wohl falsch gedacht, ist doch ein eigener Song. Fakt ist, dass selbst der gute Phil Lynott das auch kaum besser hinbekommen hätte. Das fast schon doomige „Greek Fire“ klingt hingegen wie ein Black Sabbath Song aus den Siebzigern, allerdings wie einer bei dem die Jungs von Thin Lizzy mitgespielt haben. Klasse Mischung! „500 More“ bildet dann den Abschluss eines sehr ungewöhnlichen, aber dennoch sehr guten Albums.
9/10 - HF


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