Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAD MAX

MAD MAX

HERE WE ARE (56:11 min.)

A-MINOR / POINT
Puh! Da ist die Reunion gerade mal richtig am laufen und schon fegt eins der ersten Original-Mitglieder, Drummer Axel Kruse von dannen. Das neue Album steht am Scheideweg der Formation. Dient es nicht nur als 25jähriges Formationsjubiläum, sondern es soll auch neue musikalische Wege markieren. Doch genau da scheidet sich mein Verständnis für die Musik von Michael Voss und seiner Band. Das, was das übriggebliebene Trio uns bietet, ist Mad Max in einer schwer verdaulichen Packung. Vierzehn Beiträge sollten es sein, da war der Meister noch nie geizig. Doch wie bei so vielen anderen seiner Projekte ist die Kompositionsdramatik etwas aus dem Ruder gelaufen. Michael Voss ist nach wie vor ein Sänger mit stimmlichen Seltenheitswert in Deutschland, was aber nicht viel ausmacht, wenn die Hits fehlen. Nur das diesmal die Fehler eher bei seinen Freunden zu suchen sind, die der Band ziemlich oft halbgare Ware angeboten hat. Tja und jetzt, wo geklärt wurde das Axel nur noch für Jaded Heart trommeln will, Mark Schulman (Cher, Foreigner, Pink) zumindest im Studio sein Ersatzmann war und die Band, zumindest was Covergestaltung und weißem Outfit angeht, entsprungen ist und andere Wege geht, bleibt die Frage offen was es zum Geburtstag gibt. Nun ja, Mad Max riefen weltweit ihre Freunde zusammen, die an dem Songwriting teilnehmen sollten. Das macht den mageren Ausgang umso kurioser. Jetzt wollt ihr natürlich wissen wer dabei war, oder? Wohlan: Joe Lynn Turner (ex-Rainbow), Don Airey (Deep Purple), Michael Schenker (MSG), Jeff Scott Soto (Talisman), Oz Fox (Stryper), Ken Tamplin (ex-Joshua), Bernie Torme (ex-Ozzy Osbourne), Axel Rudi Pell, Wolf Hoffmann (Accept), David Readman (Pink Cream 69), Sascha Gerstner (Helloween) und Marc Storace (Krokus). Zumindest war es schlau mit dem rockigen Treiber "Caravan" von Mr. Turner das Programm in Angriff zu nehmen, da dies fast der beste Beitrag ist. Knapp dahinter "Where The Wind Blows" mit der wuchtigen Schweineorgel von Herrn Airey. Mit Songwriter Jan Löchel (Komponist für Reammon, H-Blockx) haben Mad Max einen richtigen Glücksgriff getan, der ruhig öfter gut getan hätte. Der Titeltrack "Here We Are" ist ein Chartbreaker den Reamonn nicht emotionaler gebracht hätte. Doch Michael Schenkers "Higher And Higher", Jeff Scott Soto`s "Down To Babylon" und ganz besonders Oz Fox`s Song "Love Walks Lonely" trüben die Gewässer. "Stop One Minute" mit Pearl im Backing-Gesang ist nur ein seichter Pop-Track ohne Tiefgang. "How Deep" ist total aus der eigenen Tasche geklaut. Auch Axel Rudi kann sich mit "Don`t Talk It Over" kaum mit Ruhm bekleckern. Ganz "cheesy" wird es auf "All Of My Heart". Herrje, Herr Hoffmann. "Mad Gone Blind" von David Readman ist der erste Song, der mich wieder aufhorchen läßt. Der hat alles was ein Hit braucht. Sascha Gerstner`s "Keep You Alive" ist schön schräg, aber nicht meine Baustelle. "High On Wheels" ist ein typischer Krokus-Punch. Tut keinem weh, ist aber partytauglich. Das Schlusslicht bildet "Say Goodbye To Hollywood". Und glaubt mir, Schlusslicht ist noch nett ausgedrückt. Die Ballade ist der reinste Krampf. Auch textlich voll vergeigt. Ich hoffe, ich war ausführlich genug. Viel Spaß beim Reinhören.
5,5/10 - SBk


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler