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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAY RESULT

MAY RESULT

SLAVA SMRTI (38:18 min.)

BATTLEGOD / TWILIGHT
Die sinisteren Metaller aus Serbien haben mit „Slava Smrti“ zwar nicht, wie es von offizieller Seite heißt, aktuell das 6., wohl aber das 5. Album seit dem Debüt aus dem Jahre 2000 am Start. Was also Ende der 90er, als man noch „May Result In Blood“ hieß, begann, hat es wohl deutlich über das häufig kritische 3. Werk und die erste kreative Pause (Best Of, Live etc.) hinaus geschafft und ist auch hierzulande kein Unbekannter. Assoziieren lässt sich die serbische Black Metal Variante mit melodischer Schlagseite gerne mit Dimmu Borgir, Naglfar, Cradle Of Filth, eventuell Emperor – mit einem wesentlichen Unterschied: May Result sind lange nicht so voll gefrachtet, wie die genannten Größen heutzutage oder zuletzt, so dass man an Plagiatsgedanken gekonnt vorbeischippert und die eigene Räudigkeit und Evilness wohl dosiert und sauber produziert durchglänzt, ohne erdrückt zu werden. So auf das Wesentliche weiterhin konzentriert attestiert man den Belgradern - wenn auch nicht Bombast auf Teufel komm´ raus - dennoch die Liebe zum dunklen, atmosphärischen Details, wie Flammenknistern als Überleitungen zwischen Tracks, Wehklagen, slawisches Flair, und auch das Intro kann sich sehen lassen (Ein Schelm, wer dabei im ersten Moment an Darth Vader denkt…). Das Impaled Nazarene-Cover, welches die Scheibe würdig abschließt, ist mir eine besondere Freude, handelt es sich doch bei „The Horny And The Horned“ um einen meiner beiden liebsten Songs der technokratisch-punkigen Finnen. Und während Cover häufig entweder auf der einen Seite einfach heruntergespielt werden oder sich auf der anderen manchmal unfreiwilliger Selbstinterpretationen erfreuen, wählen die Belgrader auch hier eine Lösung, die eigentlich keine Angriffsfläche bietet. Ein gutes Album, das allerdings vier Jahre nach dem Vorgänger, exklusive der Fremdanleihe, mit unter 35 Minuten deutlich länger ausfallen könnte und dem zwei, drei weitere Songideen gut gestanden hätten, die man auf der Digi-Version ebenfalls vermisst.
7/10 - MG


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