Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BENEA REACH

BENEA REACH

ALLEVIAT (50:19 min.)

TABU / SOULFOOD
Nachdem die Norweger bereits mit ihrem Debüt Monument 2Bineothan“ auf sich aufmerksam machen konnten und in ihrer Heimat sogar für den dortigen Grammy nominiert waren, kommt nun das zweite Album der Band heraus. Musikalisch wird das Werk vom Label als Metalcore beschrieben, was aber nur zum Teil passt und der Musik der Norweger nicht wirklich gerecht wird. Neben deutlichen Parallelen zu Bands wie Caliban oder As I Lay Dying kann man durchaus auch ein wenig Emo, Hardcore und Death Metal heraushören und auch ein paar Ähnlichkeiten zu Messhugah sind zu erkennen. Man klingt teilweise härter als die meisten Vertreter dieser Genres und dazu auch noch deutlich düsterer und melancholischer, da die Band zudem noch über eine leichte Doom-Schlagseite verfügt und es dazu auch noch schafft die Songs auf Progmetalart etwas vertrackt klingen zu lassen. So bekommt man in Liedern wie „Awakening“ oder „Legacy“ eine brachiale Ladung aus harten Metalcore-Riffs um die Ohren geschmissen um dann in „Reason“ oder auch dem wirklich toll aufgebauten „Illume“ eine wirklich gut klingende Mischung aus ruhigeren und härteren Klängen zu präsentieren. Gerade letzteren Song hätten auch Porcupine Tree nicht besser hinbekommen. Dazu kommen dann auch noch proggig angehauchte Stücke wie „Rejuvenate“ und „Zenith“, bei denen man wirklich erstaunt über die technischen Fähigkeiten der Band ist. Die größte Überraschung aber ist Sänger Ilkka, der über eine wirklich unglaubliche Bandbreite in seiner Stimme verfügt. Er singt, kreischt, brüllt und grunzt sich durch alle Tonlagen hindurch und es klingt immer überzeugend und gut. Das muss man so erst einmal hinbekommen. „Alleviat“ war wirklich eine positive Überraschung für mich. Statt des erwarteten „normalen“ Metalcore bietet die CD ein gutes Beispiel dafür was man aus dieser Musikart alles herausholen kann. Sowohl songwriterisch und auch technisch ist das Album wirklich top. Hier sollten nicht nur Metalcore-Fans ein Ohr riskieren.
8,5/10 - TE


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler