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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAGICIAN

MAGICIAN

TALES OF THE MAGICIAN (55:59 min.)

DOCKYARD1 / SOULFOOD
Wonach könnte eine brasilianische Band klingen, die ihren Musikstil als Progressive Power Metal bezeichnet? Genau, nach Angra. Einer der vielleicht besten Bands: die dieses Genre hervorgebracht hat. Und genau nach diesen Vorbildern richtet sich die Band aus Porto Alegre auch und bietet auf ihren ersten Album eine recht bombastisch klingende Mischung aus harten Riffs, mehrstimmigen Gesängen, orchestermässigen Keyboardpassagen und einem Sänger, der stimmlich nicht nur an Andre Matos sondern auch an Michael Kiske oder Hansi Kürsch erinnert. Soweit hört es sich ja auch ganz gut und interessant an, und wahrlich haben die Brasilianer durchaus ein paar gute Songs („Prime Evil“, „Dark Ritual“, „Let The Harmony Endure“) zu bieten, die vor allem durch eine tolle Rhythmusarbeit und gut platzierte Instrumentalpassagen überzeugen können, die einen so ein wenig an Dream Theater erinnern. Nur leider versucht man manchmal einfach zu viel in die Songs zu packen und somit klingt das Ganze dann doch recht überladen. Irgendwann verlieren die mehrstimmigen Gesänge und die orchestralen Elemente einfach ihren Reiz und auch mit den durchaus gut gespielten und komplexen Instrumentalpassagen übertreibt man es hier und da etwas,
was wirklich schade ist, denn die Musik der Brasilianer klingt durchaus interessant und zeugt von einer hohen technischen Fähigkeit. Und so verliert auch das textliche Konzept des Konzeptalbums über einen Magier auch ein wenig einen Reiz. Die Band sorgt mit ihren bombastischen Stil leider für zu wenig Abwechslung. Für Fans von Angra ist dieses Album mit Sicherheit ein Probehören wert, da das Werk musikalisch durchaus was zu bieten hat. Wer sich nicht an dem übertriebenen Bombast stört, wird mit Sicherheit seinen Spaß an der CD finden.
7/10 - TE


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