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ALLE REVIEWS :: Index: 'L' :: LETHAL VICE

LETHAL VICE

HERE COMES THE REAPER (31:05 min.)

EIGENPRODUKTION / SPANIEN-IMPORT
2005 gründeten fünf junge Männer aus der Provinz Galizien, im Nordwesten Spaniens, eine Metal-Truppe. Name – Lethal Vice – und Genre – Thrash Metal – waren schnell gefunden. Auch wenn sich das Besetzungskarussell zunächst ebenso rasch drehte wie die Heimatstadt der Fünf – Vigo - in der Historie erobert und zerstört wurde (erst die Mauren unter Almanzor, dann die Normannen und die Pest im 14. Jahrhundert, 1589 Sir Francis Drake im Zuge der Gegenarmada, 1619 türkische Piraten, 1702 die Engländer und 1808 marschierte schließlich noch Napoleon ein) zeigte die junge Truppe Charakter und gab nicht auf. Erster Höhepunkt dieses Kampfes ist das halbstündige Demo namens „Here Comes The Reaper“, auf welchem man ein Intro, fünf Eigenkompositionen und zwei Covertunes verewigte. Die Vorbilder der Spanier liegen dabei bei den großen Acts von der Insel als auch den frühen US-Thrashern wie etwa Metallica, Testament und Overkill. Schon im über fünf-minütigen „Fight“ blitzen urplötzlich Gitarrenläufe auf, die auch den Eisernen Jungfrauen gut zu Gesicht gestanden hätten. Auf dem mit achteinhalb Minuten etwas zu lang geratenen „Pull The Trigger“ geht der Sound dann etwas mehr in Richtung Priest und frühem Thrash, bevor mit „Lethal Vice“ ein echter Mitgröhler und wohl auch die Hymne der Band folgt. „Kill `Em All“ ist eine recht coole Thrash- Nummer mit typischer Hetfield-Phrasierung beim Gesang. „Evil Inside“ schließlich entpuppt sich als straighter Thrasher, bevor man mit „Breaking The Law“ (eher schwache, da unpassende Gesangsleistung) sowie „Ace Of Spades“ (voluminöserer Sound) zum Ende kommt. Insgesamt ist „Here Comes The Reaper“ ein guter Anfang, bei dem vor allem die Gitarrenarbeit überzeugen kann, während am Gesang noch etwas gearbeitet werden darf. http://www.myspace.com/lethalvice
6,5/10 - SBr


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