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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: AFTERMATH

AFTERMATH

TIDES OF SORROW (36:32 min.)

EIGENPRODUKTION / SCHWEDEN-IMPORT
Schwedischer Symphonic Metal, der zeitweise etwas an Nightwish erinnert, was allerdings nicht weiter verwundert, wenn man weiß, dass sich Sängerin Meliesa McDonell nach Tarjas Rauswurf bei den Finnen beworben hat. Andererseits hat Meliesa keine ausgebildete Opernstimme und klingt demzufolge ganz anders als die ehemalige Nightwish-Sängerin. Auch sind Aftermath weit mehr als ein Clone, denn die Kompositionen von Keyboarder Timo Hautamäki bewegen sich im weiteren Feld des Symphonic Power Metals. So ist „Dark Lady Anthem“ (mein Favorit) beispielsweise eine spritzige Power Metal-Nummer mit kernigem Gesang von Frontfrau Meliesa, welche übrigens die einzige Nicht-Schwedin ist und als Amerikanerin ihre Gesangsparts in einem kalifornischen Studio eingesungen hat, während der Rest der Truppe – die fast durchgehend aus Lapis Lazuli-Mitgliedern besteht – in Timos Wohnzimmer aufgenommen hat. Aber zurück zu den einzelnen Songs. Mit „Returning To Life“ gibt es einen Track, in dem dezente Kate Bush-Anklänge zu vernehmen sind, wenngleich Meliesa zu keiner Zeit in deren schrille Höhen vordringt. Auf „White Swan“ und noch stärker im Double Bass-lastigen „9:2“ bringt Timo diverse Grunts ein – ein Element welches auch Nightwish gelegentlich zu nutzen pflegen. Trotzdem wird der Band dieser Vergleich nicht gerecht, hat man doch einiges mehr zu bieten. „Tides Of Sorrow“ ist insgesamt ein sehr gutes Symphonic Power Metal-Album geworden, dem all jene eine Chance geben sollten, die nicht verächtlich auf groß angelegte Keyboardpassagen schauen. Denn außer einem gelegentlichen Riff mehr, einem weniger abrupten Ende vereinzelter Songs und etwas mehr Biss in der Produktion gibt es nur wenig zu meckern. http://www.aftermathmetal.net ; http://www.myspace.com/aftermathmetal
8/10 - SBr


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