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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RESURRECTION

RESURRECTION

MISTAKEN FOR DEAD (39:21 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Lang lang ist’s her seitdem die Jungs aus Tampa 1993 ihr bislang erstes und einziges Studioalbum „Embalmed Eixistence“ veröffentlichten. Frisch auferstanden präsentiert man sich nun in neuer Frische mit dem neuen Album „Mistaken Of Dead“. Vor allem Fans des damaligen Albums haben die Veröffentlichung bereits mit Spannung erwartet und da ich die Band zu dieser Zeit nur am Rande wahrgenommen hatte, war ich umso gespannter ob „Mistaken Of Dead“ diese Erwartungen erfüllen kann. Zwar ist Tampa wohl die unumstrittene Welthauptstadt des Death Metal, aber Ressurrection verstehen es ausgezeichnet sich auch auf alte Thrash-Wurzeln zu besinnen, wodurch dann nach langer Zeit mal wieder eine Band auf der Bildfläche erscheint, welche die Bezeichnung Death-Thrash wirklich verdient hat. Brutale Death Metal-Riffs im eher unteren Geschwindigkeitsbereich, treffen auf treibende Thrash-Parts. Ausflüge in den Uptempobereich gibt es nur sehr wenige und auf Blastbeats wird weitestgehend verzichtet. Insgesamt kann man das Gesamtbild wohl am ehesten mit dem Stil von Obituary vergleichen, von den thrashigen Passagen mal abgesehen. Nichtsdestotrotz haben manche Songs echtes Ohrwurmpotenzial und gerade „Death By Desire“ ist ein wahrer Nackenbrecher. Leider muss ich aber nach einigen Durchgängen zugeben, dass „Mistaken For Dead“, die hochgesteckten Erwartungen nicht in erhoffter Weise erfüllen kann. Die Songs sind allesamt sehr hart und auf hohem technischen Niveau gespielt und produziert, aber insgesamt ist das Songmaterial zu gleichförmig und birgt nach einiger Zeit wenig bis keine Überraschungen mehr. Was in Sachen Härte und Aggressivität vorgelegt wird, fehlt einfach an Kreativität und Abwechslung. Vielleicht liegt diese Einschätzung aber auch daran, dass ich Resurrection eben früher nicht in gebührendem Maße Aufmerksamkeit geschenkt hatte, denn ich kenne einige Leute, die diese Scheibe wirklich geil finden. Mag daran liegen, dass sie einfach das bekommen was sie erwarten oder das Album einfach gute alte Erinnerungen weckt. In dieser Hinsicht scheint das Album ein wenig zu polarisieren. Also, an alle Death- und Thrash-Fans: Reinhören und selbst entscheiden. Von mir sieben Punkte für ein gutes Album, welches mich in letzter Konsequenz trotzdem nicht vom Hocker haut.
7/10 - JE


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