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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MELENCOLIA ES ....

MELENCOLIA ESTATICA

LETUM (37:48 min.)

AETERNITAS TENEBRARUM / TWILIGHT
Wer bereits das gleichnamige Debüt von Melencolia Estatica kannte, dürfte einigen Optimismus an das Zweitwerk von Dunkelvisionistin Climaxia aufgebaut haben. Für alle anderen: Letum ist eine Art römische Todesgöttin (analog zu den Keres aus der griechischen Mythologie) in einem ganzen Pantheon ihresgleichen, während dieses Projekt in der Black-Metal-Landschaft eindeutig eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Sämtliche Erwartungen dürfte die Italienerin mit diesem Release zweifelsohne erfüllt haben. Der Zuhörer wird, wie vom skizzierten todesdämonischen Konzept bedingt, auf eine außergewöhnliche, intensive Reise an die dunkle ätiologische Grenze zwischen Tod und Leben entführt, die kaum musikalische Wünsche offen lässt, wenn überhaupt. Dabei ist diese Black-Metal-Scheibe alle Mal ausgereifter, als ihre Vorgängerin, flüssiger und verbindlicher, gleichzeitig ebenso finster und atmosphärisch. Demgegenüber sind die schnellen und härteren Passagen zugunsten der elegischen Melodieentfaltung noch etwas entschärft worden. Zwar verschließen sich Melancholie auf der einen und Verzückung auf der anderen Seite geradezu per Definition voreinander, dieser Trip an eine gedankliche Borderline ist jedoch beispielhaft gelungen.
8/10 - MG


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