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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MY SHAMEFUL

MY SHAMEFUL

DESCEND (50:21 min.)

FIREBOX / TWILIGHT
Vielleicht etwas unpassend zur warmen und sonnigen Jahreszeit präsentieren My Shameful ihr neues Werk „Descend“, welches wieder einmal eine Mischung aus Doom und etwas Death Metal bietet und eigentlich viel besser für einen düsteren Herbsttag geeignet wäre, denn warme und schöne Momente sucht man auf diesem Album umsonst. Hier wird Doom Metal gespielt wie er düsterer nicht sein kann und sich meilenweit von der leichten Melancholie entfernt, die man ansonsten von Bands wie My Dying Bride“, Candlemass oder auch Solitude Aeturnus kennt. Die Musik der Finnisch/Deutschen Band ist schon hochgradig depressiv und mit Sicherheit nicht für jedermann. Die Lieder wandern von einer schleppenden Passage zu der nächsten, nur um zwischendurch mal von einem aggressiveren Part unterbrochen zu werden, zu dem auch das Gegrowle von Sänger Sami sehr gut passt. Die Death Metal Elemente setzt man teilweise recht sparsam ein und verzichtet größtenteils auf schneller gespielte Passagen. Nur leider wirken die Lieder auf Dauer einfach zu eindimensional und zu monoton, da die Band es einfach nicht schafft (oder es gar nicht will) aus diesem Düsterschema auszubrechen und die Scheibe so fünfzig Minuten Düsterheit bietet, die durch nichts unterbrochen wird und einfach keine Abwechslung zu bieten weiss. Die Songs wirken so auf Dauer einfach etwas eintönig. Es hätte der Band sicher nicht geschadet hier und da mal mit einer Akkustikgitarre einen Farbtupfer zu setzen, so wie es andere Doom Bands schon gut vorgemacht haben. Bei aller Düsterheit, etwas mehr Melodie darf es schon sein. Und auch das Songwriting hebt sich jetzt nicht wirklich von anderen Bands ab, ganz im Gegenteil. Bei vielen Riffs hat man eher das Gefühl dies schon einmal in dieser oder ähnlicher Form gehört zu haben. So bleibt unter dem Strich ein Album, das man nur bedingt empfehlen kann. Leute, die auf absolut düstere und dunkle Musik stehen, werden an diesem Album mit Sicherheit ihre Freude haben, denn viel düsterer geht es mit Sicherheit nicht. Aber für alle anderen dürfte das Album zu unausgegoren und unausgeglichen klingen.
6/10 - TE


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