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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: AMNISTIA

AMNISTIA

BLACKGUARD (66:45 min.)

DARK DIMENSION / SOULFOOD
Nachdem Amnistia 2007 ihr Debüt mit dem Dark-Elektro-Album „Neophyte“ veröffentlichten und dafür überwiegend positive Kritiken erhielten, wartete man gespannt auf den Nachfolger des Duos aus Sachsen. Nun ist er mit dem Titel „Blackguard“ endlich erhältlich und überrascht sofort durch die Eingängigkeit der Songs. Nach einem Intro besticht „Emulate“ direkt durch seinen Tanzrhythmus und den fordernden verzerrten Gesang. Wieder einmal wissen Amnistia eine guter Mischung aus Düsternis, Melancholie und treibendem Elektro an den Tag zu legen, was auch beim nächsten Song „Anger Management“ zum Tragen kommt. Auch der Titelsong „Blackguard“ dürfte wohl auf den Tanzflächen für rhythmische Bewegungen sorgen. Nun bekommt der Hörer eine Abwechslung geboten, denn „Komplex“ und einige Songs später „Zu Staub“ sind mit deutschen Texten versehen. Leider gehen dem Duo gegen Ende des Albums etwas die Ideen aus. Mit „Creed“ wird dann der eher schleppende Teil des Albums eingeläutet. Beeindruckten zu Beginn noch die wunderbar eingebauten Melodien und das düstere Klangbild, wirken die Songs gegen Ende doch eher monoton und langweilig und unterscheiden sich nicht mehr wirklich voneinander. Ein richtiger Kracher mit hohem Widererkennungswert fehlt mir auf diesem Album eh, die Eingängigkeit wird zur Eintönigkeit. Am ehesten käme beim Thema Widererkennungswert noch „Outrage“ in Frage, da der Song sich doch eindeutig durch die Rhythmusarbeit von den anderen Songs abhebt. Auch den Instrumentalsong „Menacing“ hätte ich lieber am Ende des Albums gesehen, wo er als Outro besser gedient hätte. Amnistia haben hier mit „Blackguard“ aber trotzdem solide Arbeit abgeliefert, die aber nicht ganz an das Debütalbum heranreicht.
6 / 10 - SSO


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