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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALNÀTT

MALNÀTT

LA VOCE DEI MORTI (45:51 min.)

CCP / SPV
Während gebetsmühlenartig vom überlaufenden Pagan-Markt geredet wird, besinnen sich eine ganze Reihe Bands ihrer Wurzeln oder laufen zu schwarzen Ufern über. So geschehen bei Malnàtt. Die italienische Band, deren Name etwa soviel wie „dreckig“ bedeutet, spielte anno 1999 noch so etwas wie Thrash Metal und war nach einigen Besetzungswechseln mit dem 2007er Release „Happy Days“, das von der Presse ziemlich positiv aufgenommen wurde, noch eher im Pagan-Bereich anzusiedeln. Mit Vernachlässigung dieser Folk-Seite zeigen Sie auf dem aktuellen Album „La Voce Die Morti“ einige Begabung für Black Metal. Die deutlich homogenere Inspiration macht sich beim neuen Stil sofort bemerkbar. Einflüsse von Shining mit ihrer depressiven Melancholie, aber auch Negura Bunget, Taake und ganz entfernt Dark Throne machen sich bemerkbar. Dabei wird das Material in ein typisch südländisches Stück Schwarzmetall geschmiedet und mit respektablen Black-Death-Vocals versehen. Der Hang zum Poetischen bildet die inhaltliche Basis, gleichzeitig auch den übergreifenden roten Faden dazu. Denn „La Voce Dei Morti“ – die Stimme der Toten – bezieht die Texte aus den Federn verstorbener Poeten. Die Vocals der Gastsängerin Cunegonda (nein, nicht die Dame an den Keys) auf den Tracks „Fantasimi“ und „E Come Potevamo Noi Cantare“ sind ein wenig sehr dünn geraten, bilden aber zum Glück nur eine Randerscheinung. Die Sache mit der Maske mag ein wenig komisch erscheinen (Siehe auch Booklet innen; wird sie auch „im Club“ getragen?), hat aber nichts mit der Bewertung zu tun. Immerhin lässt sich die Scheibe so leicht im Regal finden. Ein recht gutes Album, keine Frage, das Flair muss man allerdings schon mögen. Im Kontext mit der skandinavischen Konkurrenz wird man sich wahrscheinlich schwer tun, da der Griff allzu häufig genau deshalb direkt zum Dark Throne- oder Shining-Album gehen wird. Daher lohnt es sich, in jedem Fall, einmal ´reinzuhören.
7,5/10 - MG


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