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ALLE REVIEWS :: Index: 'L' :: LAZY BUMS

LAZY BUMS

HANDMADE (36:51 min.)

UK DIVISION / ITALIEN-IMPORT
Lazy Bums heißt übersetzt in etwa „faule Säcke“ und ob die italienische Band sich diesen Namen nun mit etwas Selbstironie ausgesucht hat oder doch ein Fünkchen Wahrheit dahinter steckt, lässt sich schwer sagen. Aber auf jeden Fall weiß ihr Album „Handmade“ durchaus zu gefallen und wirkt nicht gerade wie das Ergebnis von ein paar faulen Musikern. Beim Albumtitel passt der Name als Beschreibung auf jeden Fall sehr gut. „Handmade“ bietet wirklich ganz passabel gespielten Hard Rock, der mit einem gewissen rauen Charme rüber kommt, was wohl auch ein wenig an der trockenen Produktion liegt, durch die der Sound teilweise recht roh rüber kommt, der Musik aber durchaus gut tut. So setzt dieser Sound doch einen guten Gegenpunkt zu der recht klaren und melodischen Stimme von Sänger Marco Romagnoli, der mich, in Ansätzen zumindest, ein wenig an Eddie Vedder von Pearl Jam erinnert. Die Stücke der Band bewegen sich alle im Bereich Hard Rock. Hier und da gibt es mal ein paar Blueseinflüsse rauszuhören und teilweise bewegt man sich auch recht nah an Grunge-Bands wie den Stone Temple Pilots oder auch Pearl Jam. Das liegt aber nicht nur an dem Gesang, sondern vor allem auch an der recht düsteren Grundstimmung des Albums. Immer wieder setzt man mal mit dem Keyboard einen Farbtupfer, aber Songs wie „Alone“, „Star“ oder das traurig schöne „I Don´t Care“ wirken recht melancholisch angehaucht.
Neben diesen Einflüssen scheint die Band auch durch den 70`s Rock beeinflusst wurden sein, wie man z.B. recht stark an dem Song „Dirty Days“ merkt, der doch einen starken 70`s Vibe versprüht und damit etwas im Kontrast zu den vorherigen düsteren Songs steht. Zwar können nicht alle Songs dieses hohe Niveau halten, aber unter dem Strich liefert die Band hier durchaus ein passables Album an, das sich Hardrock- und Grunge Fans durchaus mal anhören sollten.
7/10 - TE


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