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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARCELLO-VEST ....

MARCELLO-VESTRY

SAME (43:38 min.)

NL / AL!VE
Alarmbereitschaft an der Poser-Front! Es ist Götterdämmerung! Rob Marcello, Gitarrist bei den Edel-Posern Danger Danger, legt sein erstes Solo-Werk vor. Obwohl, und hier liegt der einzige Hase im Pfeffer, "solo" ist hier nur wenig. Die geilen Songs wurden vom Bandkollegen Bruno Ravel mitkomponiert, gleichzeitig kümmerte er sich um die Bass-Arbeit, und den coolen Gesang lieferte Frank Vestry, der schon zu Ross The Boss und Jack Starr gehörte. Und warum nehmen die drei ein Album in Angriff, das so gut zu Danger Danger gepasst hätte? Das ist mir so was von scheißegal, das könnt ihr euch nicht vorstellen, haha. Auf diesem selbstbetitelten Epos bekommt der Poser eine volle 80er-Jahre-Dröhnung, die seinesgleichen sucht. Für Songs wie "Ready Or Not", "All I Wanna Do Is U" und "Gangster Of Love" würden Poison, Cinderella oder Ratt töten. Und da kommt dieser blonde, sympathische Schwede daher, der leicht schüchtern wirkt und stellt alles auf den Kopf. Allein "Gone" klingt wie eine Mischung aus Danger Danger, Mitch Malloy und Strangeways. "Without You" ist einer dieser Tracks mit euphorischem Charme, der so manchem Soundtrack wie "Top Gun" oder "Iron Eagle" gut getan hätte. Und wer bei "Live Life" nicht ins Feiern kommt, muss einfach defekte Gene haben. Mit "What You Mean" gibt es eine Parade-Ballade, die schon allein den guten alten Sunset-Strip zum Leuchten bringen würde. Ein Werk wie man es besser nicht mehr machen kann. Natürlich stellt Rob klar warum es auch für Hairspray-Bands wichtig ist einen galanten Klampfer in den Reihen zu wissen. Flitzefinger-Akrobatik die songdienlich eingesetzt wird stopft den Kritikern dieser Musikrichtung schnell das Maul und ist in erster Linie unabdinglich für den guten Sound. Hier kommen alle Glam-Poser und Melodic-Fans weltweit auf ihre Kosten. Ob Solo-Streich oder nicht, "Marcello-Vestry" ist bislang mein persönlicher Favorit des Jahres. Mega-Respekt!!!
10/10 - SBk


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