Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REINXEED

REINXEED

THE LIGHT (53:35 min.)

RIVEL RECORDS / MEGAROCK
Tommy Johannsen ist quasi der Kopf von ReinXeed und bereits seit Kindesbeinen mit der Gitarre unterwegs. Inspirator war im zarten Alter von neun Jahren kein geringerer als Gary Moore und keine sechs Jahre später hat er sich auch für den Gesang begeistern können, nachdem Skid Row ihren Smasher ’18 And Life’ veröffentlichten. Musikalisch fühlte er sich von der härteren Gangart zugezogen, seit Helloween und Stratovarius seine Ohrwindungen verzückten. Diese Einflüsse sind auch heute noch omnipräsent, wobei der Speed früherer Helloween mit den Keyboardeinflüssen Stratovarius gekreuzt werden. Musikalisch ist Tommy sehr melodisch unterwegs, auch sein cleaner Gesang passt sich in den melodischen Power Metal ein. Den Songs hat er reichlich Tempo eingehaucht und dazu eine fantasiereiche Story zwischen Gut und Böse aufgebaut. Reichlich Tastenklänge versüßen diese Chose, die wahrlich nicht viel Neues offenbart und im D-Zug Tempo am Ohr vorbeiplätschert. Auch kann mich der Gesang nicht besonders begeistern, der gerade beim Opener ’The Light’ durch die hohen Töne ziemlich schauderhaft wirkt. Dabei haben die Stücke teils eine erhebliche Länge von über fünf oder sechs Minuten, was im Ergebnis aber keine Pluspunkte einheimsen kann, da das Album weitestgehend nur solide und recht niveauarm ist. Den Paukenschlag hat er sich rein dramaturgisch dagegen bis zum Schluss aufbewahrt, denn das über zehnminütige ’End Of This Journey’ kann tatsächlich mit interessanten Songstrukturen aufweisen, auch wenn man nicht umhin kommt und wieder in den Trott der anderen acht Tracks verfällt. Im Ergebnis verwässern zu viel Tastenarbeit, der gewöhnungsbedürftige Gesang und die hörbare Handschrift eines Solisten, der in seine Musik und seinen Arrangements verliebt ist, ein durchschnittliches Album, dass es mit Mühe auf sechs Punkte bringt.
6/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler