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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLÖTT

BLÖTT

THE DEATH OF JIM´S POSTMODERNISM (21:12 min.)

EIGENPRODUKTION / BELGIEN-IMPORT
Es liegt auf der Hand, dass eine Combo, die ihrem Release einen derartigen Titel gibt nicht gerade einfach zu konsumierende Musik komponiert. Was auf dem schon recht komplexen Opener „Death Wish“ aber noch mit einer genialen Melodie sowie verschiedenartigem Gesang funktioniert, erweist sich im weiteren Verlauf als äußerst sperrig und als kaum im ersten Anlauf zu verarbeiten. Aber vergegenwärtigt sich man die Bedeutung des Begriffes Postmoderne (fix mal bei Wikipedia nachgeschaut) – nämlich den Zustand der abendländischen Gesellschaft, Kultur und Kunst „nach“ der Moderne, wobei Vertreter dieser Richtung die Denkansätze der Moderne als gescheitert betrachten und ihnen statt dessen eine Vielfalt nebeneinander bestehender Perspektiven gegenüber stellen – dann wird einiges klarer. Denn musikalisch wird hier sehr viel nebeneinander gestellt, was in extremster Ausprägung sicherlich auf „Hope Notes“ nachzuvollziehen ist. Schräge Riffs und Melodiebögen, die quer gegen den Rhythmus zu laufen scheinen. Der Höreindruck dabei ist interessant, komplex aber auch genauso verwirrend und sperrig. Insofern ist das Bandmotto „Things are much more simple in this complexity.“ ziemlich treffend gewählt. Progressiver Metalcore mit Einflüssen von Tool bis Meshuggah und allem dazwischen. Bliebe nur noch zu klären, wer Jim ist! ;-) http://www.myspace.com/blottband
6,5/10 - SBr


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