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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ICED EARTH

ICED EARTH

I WALK AMONG YOU (17:03 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Da isser nun also wieder zurück, der kongeniale Partner in Crime von Bandleader Jon Schaffer. Die Rede ist natürlich vom alten
und neuen Sänger Matt Barlow. Meiner bescheidenen Meinung nach sind sowohl Matt Barlow als auch sein Nachfolger/Vorgänger Tim Owens zwei der besten Vokalakrobaten des Genres. Nicht umsonst sind die beiden Epen „The Dark Saga“ (mit Matt) und „The Glorious Burden“ (mit Tim) meine beiden Iced Earth-Lieblingsscheiben. Von den meisten der eingeschworenen Iced Earth-Fans wurde aber wohl die düstere Stimme von Matt als die passendere angesehen und so holte Jon kurzerhand Matt wieder in die Band zurück. Was diese Verhaltensweise und seine widersprüchlichen Aussagen hierzu über Jon Schaffer als Menschen aussagen, lasse ich an dieser Stelle mal dahingestellt.
Kommen wir zum musikalischen. Drei Songs sind auf dieser EP vertreten, von denen lediglich „I Walk Alone“ neu ist. Dieser Midtempo-Track ist recht eingängig, weist die üblichen IE-Charakteristika auf und auch Rückkehrer Matt Barlows Leistung ist top. Allerdings gehört der Song keinesfalls zu den Highlights des Bandschaffens. Hier bleibt das für den Herbst 2008 angekündigte neue Album „Set Abominae (Something Wicked Part II)“ abzuwarten. Viel interessanter aber sind die beiden Neueinspielungen des „Framing Armageddon“-Albums „Setian Massacre“ und „The Clouding“. Ich habe mir beide Versionen – mit Tim und mit Matt – nun mehrfach hintereinander angehört und bin zu folgendem Schluss gekommen: Nimmt man nur die Songs mit Matt, so muss man dem Sänger eine tolle Leistung bescheinigen. Und zweifellos sind seine Interpretationen von seiner düsteren Stimme geprägt. Aber: Tims Gesang auf „Setian Massacre“ ist sehr viel KRAFTvoller (passend zum textlichen Inhalt) und seine Performance auf „The Clouding“ sehr viel GEFÜHLvoller. So verwundert es nicht wirklich, dass Jon nicht die letzte Single-Auskopplung „Ten Thousand Strong“ hat einspielen lassen, denn diese Power hätte Matt – so Leid es mir tut – nie hinbekommen. Letztendlich mag Matt tatsächlich die zur Musik passendere Stimmfärbung haben, aber rein technisch betrachtet und in Bezug auf Ausdrucksformen und Ausdruckskraft ist Tim Owens eindeutig der bessere Sänger.
Ohne Wertung - SBr


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