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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REFLECTIONS

REFLECTIONS

FREE VIOLENCE & PROMO CD 2007 (38:10 min.)

T.O.N. / ITALIEN-IMPORT
„Free Violence“ ist eine Scheibe, welche mich beim ersten Hören doch etwas verwirrt hat. Viel mehr verwirrte mich dann allerdings auch die Tatsache wie viel Zeit der Silberling dann doch tatsächlich im meinem CD-Player verbracht hat. Die Lieferung der Agentur bestand aus zwei CDs. Bei der ersten handelt es sich um das Komplettalbum „Free Violence“ aus dem Jahr 2004.Bei der zweiten, um eine Promo-Veröffentlichung aus 2007. Nun, beide haben bereits einige Tage auf dem Buckel, aber wenn man bedenkt; dass es sich bei Reflections um eine italienische Underground-Band aus Palermo handelt, welche dazu bei einem mir bisher unbekannten Indie-Label unter Vertrag steht, versteht man vielleicht, warum so manche musikalische Perle etwas länger für ihren Weg durch Europa braucht. Musikalisch machen Reflections einen guten Querschnitt durch die, nennen wir es mal den populären „harten Sound“ der 90er. Die Mischung geht von Hardcore-Einflüssen a la Agnostic Front und Biohazard über klassischen Punk bis hin zu Faith No More. Die „cleanen“ Gesangseinlagen und somit ruhigeren Passsagen gehen mir dabei zwar etwas auf den Sack, aber wenigstens kann es sich Brunoxxx Marzano aufgrund seiner recht kraftvollen Stimme erlauben. Die ruhigen Elemente werden zum Glück in gnadenlos aggressive Hardcore- und Punk-Passagen eingebunden, welche zu meiner Freude keinen Anlass geben die Vorsilben „Neo“ oder „New“ auch nur zu erwähnen. Hier gibt’s Old School aller feinster Sorte geboten. Neben Agnostic Front kam bei manchen Riffs der Gedanke an die unvergessenen Impulse Manslaughter auf. „Free Voilence“ ist somit ein Album, welches durch diese unüberhörbaren Einflüsse alte Fans des Genres ansprechen dürfte und durch die Zutat eher ruhigerer Passagen auch Neulingen gefallen sollte. Nicht mehr wirklich meine Musik, aber sie weckt doch die eine oder andere Erinnerung und hinterlässt dadurch einen guten Gesamteindruck. Die Promo beinhaltet eigentlich keine großen Unterschiede. Mit „Reflect Yourself“ ist auch ein Song des Albums enthalten. Der einzig auffällige Punkt ist dabei, dass die Promo produktionstechnisch mit den Album nicht wirklich mithalten kann.
7/10 - JE


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