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ALLE REVIEWS :: Index: 'W' :: WEDNESDAY 13

WEDNESDAY 13

SKELETONS (40:22 min.)

DR2 / INTERGROOVE
Tssssss... Das muss man sich mal vorstellen: ich hock vor dem PC, hab super Boxen und höre Musik mit dem MP3-Stick... weil mein Player abgekackt ist! Vielleicht hat er Angst bekommen... Auf Wednesday 13 ´s drittem Solosilberling geht´s nämlich um Horror und Schock-Rock vom Feinsten (worum denn sonst?!). „Skeletons“ legt schon gleich superschnell los, „Scream Baby Scream“ vereint rasante Drum-und Gitarrenarbeit und horrormäßige Screams zu einem Opener, der sich zwar nicht gleich als Ohrwurm entpuppt, aber einfach Lust aufs Weiterhören macht. Nach dem fast hymnenhaften „Not Another Teenage Anthem“ gibt´s den ersten richtigen Ohrwurm: Die Uptempo-Nummer „Gimmie Gimmie Bloodshed“ fetzt total fröhlich daher, und ist sofort mitgrölbar. Partyfaktor! Wenn die ersten zwei Songs nicht schon genial waren, dieser ist es!!! Eigentlich bewegt sich „Skeletons“ zwischen echt heavy Horror-Punk und Garagenrock, dass Mr Wednesday (der Name stammt übrigens zur Hälfte von „Wednesday“ aus der Addams Family und der Adresse der Munsters) aber Einflüsse von überall her holt, zeigt nicht nur „Put Your Deathmask On“, hier gibt´s tiefe, ballernde Basstöne, Hatesphere-mässige Riffs und eine bitterböse Grundstimmung. Nix mehr Party, „Put Your Deathmask On“ geht nach vorne und ist sauberer Metal! Grundlegender Gegensatz: „Skeletons“. Huch, er kann auch anders! Hier fängt´s relativ ruhig an, und es geht auch besonnen weiter, ein leichter Touch Verzweiflung und... so dirty kann man doch nicht mehr „singen“!!! Nein, ganz ernsthaft: ich liebe dieses Organ! Wednesday 13´s Stimme ist so ´ne Mischung aus 80er Rockstimme und Horror-Screams, echt genial!!! Wer aber glaubt, „Skeletons“ ist die einzige Ausnahme: haha, getäuscht! Das Tempo wird nämlich mit „My Demise“ noch etwas mehr zurück gefahren, Wednesday 13 bietet sogar resignierte Akustikgitarren! Dann gibt´s aber wieder eine Portion Rock im Midtempo. Songs wie das rotzig-rockige „With Friends Like These...“ und „From Here To The Hearse” fahren weiter auf der „Party Pur“-Schiene. „No Rabbit In The Hat“ und „All American Massacre” kommen da schon deutlich aggressiver daher. Mit „Dead Carolina“ könnte es fast schon melancholisch werden, aber Gott sei Dank rockt Wednesday 13 auch da ab, also keine Angst, Kitsch oder so was gibt´s auf „Skeletons“ nicht! So, mal schauen, ob mein PC sich zu fortgeschrittener Stunde endlich dazu herablässt, die CD zu schlucken... Nö, will nicht...
Dann bleibt (ausser ein paar Flüchen auf diesen ***PC) nur zu sagen: Wednesday 13 ist Party! Die Songs gehen leicht ins Ohr, lassen sich mit gestiegenem Alkoholpegel genauso wie ohne super mitgrölen und machen Spass! Dass die Texte da nicht immer ernst zu nehmen sind, liegt ja auf der Hand, obwohl Mr W. von „Skeletons“ sagt, dass es sein bisher persönlichstes Album ist und die Scheibe sich mit seinen „Depressionen, Verzweiflungen und dem Kampf, der fast zu seinem Ableben geführt hat“ auseinandersetzt. Aber das nur so am Rande, wir wollen ja nicht Psychiater werden, sondern einfach nur die Musik geniessen, und dafür ist „Skeletons“ ideal!
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