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MIDNIGHT REIGN

NEVER LOOK BACK (54:29 min.)

THE HOLLYWOOD RX RECORDS / US-IMPORT
1999 hat Youngster Joseph Michael mit seinen letzten 50 Dollars einen Greyhound bestiegen um in LA die richtigen Musiker für seine Band Midnight Reign zu suchen, die er in New York City nicht finden konnte. Der Aufschlag im Herzen LAs, in Hollywood, war allerdings hart. Statt begnadeter und engagierter Musiker fanden sich nur Drogenjunkies und sonstige schräge Vögel, was die Formation letztendlich 2002 auseinander brechen ließ. Da Joseph seinen Traum nicht sterben lassen wollte, sparte er etwas Geld und komponierte neue Songs um seine erste Veröffentlichung im Alleingang einspielen zu können. Unterstützung erhielt er dabei nur von einem Drummer und zwei Girls an Violine und Cello. Und obwohl die Songs der frühen Hollywood-Jahre Verwendung fanden, wurde das fertige Produkt „Never Look Back“ betitelt. Ich weiß nicht, ob diese Story fiktional oder zumindest semibiographisch ist, aber für eine Hollywood Truppe klingt sie typisch, oder?
Musikalisch kann man Midnight Reign als (Power) Metal Band mit einem Hauch Klassik und Gothic sowie einem größeren Glam-Anstrich kategorisieren. Allerdings startet die CD mit dem Power Thrasher „ 666(is my area code)“ durch, der außer dem coolen Titel nur eine saumäßige Produktion und ein maximal durchschnittliches Songwriting aufweist. Aber schon mit dem zweiten Song ändert sich die Ausrichtung komplett. „The Hollywood Rx“ ist ein toller Rock/Metal Song, der gewaltig kickt. Das folgende „Breathe On Me…“ ist gar noch besser. Eine ruhige Nummer mit klassisch inspiriertem Gitarrenspiel, Violinenbegleitung und starkem Gesang von Joseph. Klingt irgendwie wie eine Mischung aus WASP und Savatage mit einem Schuss Alice Cooper. „The Mourning After…“ legt glatt noch einen drauf. Eine Ballade, bei der Joseph eine äußerst gefühlvolle Gesangsperformance hinlegt. „Far Away“ ist eine coole Power Glam Nummer, bei der – nicht zuletzt aufgrund de klassischen Inspirationen – immer mal wieder Erinnerungen an Savatage aufblitzen. Leider ist die Nummer mit fast neun Minuten und den abschließenden (überflüssigen) Soundspielereien deutlich zu lang geraten. Weitere fünf Stücke befinden sich auf dem Silberling, von denen „XXX(playground)“ eine rockige Nummer ist, „Kiss The Flames“ wieder etwas härter zur Sache geht, „Goodbye…“ nochmals Einblicke in (halb)balladenmäßige Töne gibt und „The Last Song“ gar nicht der letzte Song ist, da erst mit dem düsteren – und ebenfalls überlangen - Titeltrack das Ende der CD erreicht ist.
Fazit: „Never Look Back“ ist eine Scheibe mit guten Songs für Freunde des Glam (Mötley Crüe), des Rock´n`Roll (Guns´n`Roses) sowie des Heavy Metals (Savatage, WASP), der es aber leider an einer guten Produktion mangelt. http://www.midnightreign.com ; http://www.myspace.com/midnightreignneverlookback

7,5/10 - SBr


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