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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MORD

MORD

NECROSODOMIC ABYSS (37:04 min.)

OSMOSE / TWILIGHT
Auf den ersten Blick hat das nunmehr zweite Album der norwegischen Black Metaller von Mord fast alles was ein gutes Black Metal-Album braucht. Das Artwork, in Form eines von Dämonen angefressenen Jesus sieht für meinen Geschmack ganz ansprechend aus und das Foto von Nordra und Necrolucas auf der Rückseite der Promo lässt auch sofort auf schwarzmetallische Vollbedienung hoffen. Diese folgt dann auch in Form eines Anfang ziemlich finsteren Openers. Teils thrashig anmutende, aber dennoch klassische Black Metal-Riffs in wechseln von eingängigen Midtempo-Passagen in äusserst präzise Highspeed-Attacken. Sänger Nordra zieht die Vocale dann auch lieber schön lang und fällt durch eine recht kraftvolle Stimme positiv auf. Die ersten zwei bis drei Songs gefällt mir „Necrosodmic Abyss“ dann auch noch ziemlich gut. Dieser Zustand hält dann aber leider, leider nicht allzu lange an, denn trotz aller richtigen Zutaten, fehlt die Würze in der Höllensuppe. Die Songs, welche einfallsreicherweise mit den Titeln „Opus“, „Opus II“, „Opus III“ usw., durchnummeriert sind werden beim Hören genauso schnell langweilig wie sich die Tracklist liest. Zwar sind die Riffs sehr eingängig, aber irgendwie bleibt das schale Gefühl, alles irgendwo in den letzten fünfzehn Jahren schon mal gehört zu haben. Das Songwriting ist leider auch nicht der Brüller. Die „Werke“ scheinen nur aus zwei hörbaren Riffs zu bestehen. Dem schnellen und dem langsamen. So fängt „Necrosodomic Abyss“ dann auch entsprechend schnell an zu langweilen. Der gute Eindruck der ersten Songs geht ziemlich schnell flöten und das war’s dann. Das Album wirkt insgesamt sehr einfallslos runtergespielt und zusammengeschustert. Wirklich finstere Atmosphäre kommt nur sehr kurz auf.
5/10 - JE


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