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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MENNEN

MENNEN

PLANET BLACK (56:04 min.)

WACKEN / SPV
Mennen aus Holland können mich schon seit Jahren nicht überzeugen. Da gibt es für meine Ohren eine große Kluft zwischen Musik und Vocals. Obwohl, es scheint nur mir so zu gehen, denn alle anderen loben die Band bis über den Klee. Fronter Joss Mennen hatte seine Zeit bei Zinatra wo er wesentlcih besser hingehörte. Was will man machen. Mittlerweile bin ich mit Basser Alex Jansen befreundet und wir haben viel analysiert. Doch "Planet Black" bleibt trotz der enormen Verbesserung in Sachen Kompositionen ein schwer zugängliches Hard-Rock-Werk, das im Laufe der Spielzeit über verschiedene Genres hinausgeht. Drei Jahre ist es her und Mennen stellen ihr fünftes Opus vor. Komisch ist schon der Opener "Planet Black". Nicht nur das der Gesang weit hinter die Instrumente gemixt wurde, findet der Track nach zweieinhalb Minuten ein jähes und unerwartetes Ende. Irgendwie abgewürgt. Mit tiefgründigen Texten sind die Niederländer nicht sparsam und der beste Track des Albums "Mis(s)ter Father" erleuchtet das eigentliche Potential dieser Band. Beiträge wie diese sollten überwiegen und die Ziellinie der Band werden. Ausnahmsweise passt auch hier der anklagende und zerbrechliche Gesang. Aber hört nur mal in "Power To The Bone" rein und ihr erkennt das eigentliche Problem. 08/15-Komposition, bedenklich-langweiliger Refrain und null Feeling. Im Grunde finde ich es gut, dass auch mal der Bass deutlich zu hören ist, wie im Falle von "Solitary Man", und dennoch sollten Mennen beim nächsten Album auf die Produktion achten, dass Alles mehr in der Mitte liegt. Irgendwie ist in jedem Song etwas wesentlich lauter als der Rest. Die Prog-Jazz-Einsätze im eben genannten Song sind gerade die Stilelemente, an die der Hörer sich gewöhnen muss. Mit der Halbballade "Feel Put Aside" kann die Band nochmal richtig punkten und auch "Green Elephants" fährt ein mächtiges Brett, das aber eher im Alternative-Rock anzusiedeln ist. Das Werk ist knapp über dem Durchschnitt, aber schon wesentlich besser als das Material von "Age OF Fools" und "Freakazoid". Zudem hat Joss seinen Akzent abgelegt und Drummer Fon Janssen kesselt um Ecken wuchtiger als in der Vergangenheit.
6/10 - SBk


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