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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MONO INC.

MONO INC.

PAIN, LOVE & POETRY (52:54 min.)

NOCUT / TWILIGHT
Um es gleich vorwegzunehmen: ich bin doch etwas enttäuscht was das neue Album von Mono Inc. betrifft. War noch der Vorgänger „Temple Of The Torn“ erfrischend und nicht auf Massentauglichkeit getrimmt bietet „Pain, Love & Poetry“ genau dieses. Passend zum Titel des Albums ist der Rock-Charakter doch etwas in den Hintergrund gerutscht, die Songs haben im Vergleich an Tempo verloren und Balladen haben den Vorrang erhalten. Auch die Stimme von Martin, die mir beim Vorgänger sehr gut gefiel, hat dieses Mal etwas an Volumen eingebüßt und kommt ab und an nicht so kraftvoll herüber. Ansonsten ist „Pain, Love & Poetry“ aber ein durchaus musikalisch solides Album, was wieder durch eingängige, stimmungsvolle Melodien und schön dargebotene Melancholie besticht. Ein Höhepunkt ist ohne Zweifel die Singleauskopplung „Teach Me To Love“ mit Xandria Sängerin Lisa Middelhauve. Überrascht hat mich das Cover des D.A.D.-Songs „Sleeping My Day Away“, welches mit einem Keyboard-Klangteppich unterlegt wurde und so doch bombastischer klingt als das raue Original. Mit „Bloodmoon“ ist dann doch wieder ein rockiger Song in „Temple Of The Torn“ Manier vertreten bevor es dann mit balladesken Songs weiter geht, wobei mich „Life Hates You“ doch zu sehr an eine meiner alten Lieblingsbands erinnert: Queensryche mit ihrem Song „Silent Lucidity“, der sowohl von der Gesangslinie als auch musikalisch von Mono Inc. größtenteils kopiert wird. „Pain, Love & Poetry“ ist kein schlechtes Album, auch wenn es meine Erwartungen im Vergleich zum Vorgänger nicht ganz erfüllt. Bei diesem Album fehlt mir irgendwie die bandeigene Linie, man bewegt sich meines Erachtens zu viel im Mainstreambereich.
6/10 - SSO


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