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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALPRACTICE

MALPRACTICE

TRIANGULAR (50:09 min.)

SPINEFARM / SOULFOOD
Aus dem Land der höchsten Banddichte, zumindest was die metallischen Klänge anbelangt, kommen Malpractice. Gesanglich etwas an Kiss erinnernd wird hier stattdessen relaiv straighter Progressive Power Metal geboten, der sich, bandseitig mag man mir das verzeihen, noch in der (Weiter-) Entwicklungsphase steckt. Songs wie der Opener ’Maze Of Inequity’ gehen relativ und kraftvoll zu Werke, weisen aber auch die für Progressive typische Länge (hier ein Siebeneinhalbminüter) auf. Auch in der Folge ist ’Symmetry’ recht flott, geht aber stattdessen nach knapp über vier Minuten über die Ziellinie. Für Progressive schon ungewöhnlich, wartet ’Deception’ mit einem giftigen, rauen Gesang auf und auch der Song ist aggressiv ausgerichtet und wuchtig ausgefallen. Mag sein, dass hier die Vergangenheit der Band durchschimmert, war man doch zu Beginn der Schaffensphase eher thrashig ausgerichtet. Aber warum soll man die Wurzeln verleugnen, so kommt ein ganz anderer Wind in das Genre und der teilweise progressive Einheitsbrei wird durch solche Bands deutlich aufgelockert und es macht Spaß, sogenannte Quereinsteiger zu hören. ’Deadline’ ist ein Song, der sich zusehendst zu steigern vermag. Anfänglich hatte ich ihn im positiven als gute Power Metal Nummer abgetan, doch nach und nach gewinnt er an Klasse und steigert sich gegen Ende immer mehr. Hier hat man einen guten Spannungsbogen hinbekommen und zur Halbzeit schon zwei sehr gute Songs geboten. Die zweite Hälfte wird mit ’Platform’ eingeleitet, bei dem ich das Gitarrensolo hervorheben möchte. Ein Prog-Album scheint heute ohne ein Instrumentalstück nicht mehr auszukommen, zumindest scheint sich dieser Eindruck bei mir verfestigt zu haben. Ein wenig Dream Theater scheinen bei ’Triangular’ durch, auf jeden Fall ist es eine Nummer, die recht abwechslungsreich komponiert wurde, denn die Instrumentenfraktion darf sich hier mal richtig austoben und mit wechselnden Arrangements glänzen. Ein Stück, dass sich gut in das Gesamtkonzept einfügt, denn man hat eine klare Linie, die auch bei der rein instrumentalen Darbietung konsequent beibehalten wird. Stimmungsvoll und ruhig wird es mit ’Waves’, hier stört weder ein Schlagzeug noch übertriebener Pathos, stattdessen intoniert eine melodische Gitarre zu Aleksi Parviainens ruhigen Gesang. Man hat es zum Glück vermieden, hier eine honigsüße Ballade an den Start zu bringen, die dem Album einen Bruch verliehen hätte. Abgeschlossen wird der gelungene Rundling mit dem über zehn Minuten langen ’Fragments’, welches seinem Namen gerecht wird und sich in drei Teile gliedert. Auch zum Abschluss verzichtet man auf übertriebene Frickelpassagen und schließt das Album als gelungenes Gesamtwerk ab.
8/10 - RB


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